MoneyFit 1, Kommentar für Lehrpersonen

Lehrmittel zum Umgang mit Geld

Basiert auf dem Lehrplan 21

In der Schweiz hat jeder Dritte zwischen 18 und 25 Jahren Schulden1 – Steuerschulden, Miet­schulden, Krankenkassenschulden, überzogene Kreditkarten, unbezahlte Konsum­rech­nun­gen.

In den letzten Jahren wurde immer deutlicher, wie wichtig ein früher, gut angeleiteter Umgang mit Geld ist. Zwar sind die Bedeutung des Elternhauses und das Vorbild der Eltern für die ­He­rausbildung des eigenen Umgangs mit Geld gross. Doch auch die Schule kann einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Finanzkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler leisten. Das vorliegende Lehrmittel unterstützt die Schule bei dieser Aufgabe.

Das neue Lehrmittel «MoneyFit 1» von PostFinance begleitet Schülerinnen und Schüler durch die für diese Altersstufe relevanten Themen im Umgang mit Geld.

Anhand der vier Module «Geld verstehen», «Geld verdienen», «Geld verwalten», «Geld aus­geben» befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit Aspekten des Geldes, des Konsums und des Lebensstils, die auf dem Lehrplan 21 basieren. Im Zentrum stehen dabei nicht nur Wissensvermittlung und Fragestellungen rund ums Geld im engeren Sinne, sondern auch die Auseinandersetzung mit Bedürfnissen, (Konsum-)Wünschen, Kaufentscheidungen und persönlichen Haltungen. Immer wieder reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Einstellungen und vergleichen sie mit denen Gleichaltriger. Daneben erwerben die Schülerinnen und Schüler ein breites Repertoire an Fertigkeiten im Umgang mit Geld: Sie erstellen ein Budget, vergleichen Preise, planen im Hinblick auf Sparziele und lernen, ihre Ausgaben zu kontrollieren. Damit wird das Lehrmittel der Kompetenzorientierung, wie sie im Lehrplan 21 gefordert ist, auf vielfältige Weise gerecht.

Die Themen des Lehrmittels sind in einzelne Situationen einer Geschichte eingebettet. Im Mittelpunkt steht die Familie Fischer-Taylor. Anhand von kurzen Comic-Sequenzen versetzen sich die Schülerinnen und Schüler in die Rolle der Geschwister Julie und Brian, aus deren Blickwinkel sie die Situationen erleben. Die daran anschliessenden Aufgaben leiten zu einer vertieften Auseinandersetzung an.

PostFinance wünscht Ihnen und Ihrer Klasse viel Freude mit dem neuen Lehrmittel und der Familie Fischer-Taylor.

Eva Woodtli Wiggenhauser (Autorin)

1 vgl. z. B. www.schuldenberatung-bl.ch, www.projuventute-gl.ch/finanzkompetenz

EINFÜHRUNG

Aufbau des Lehrmittels

Das Lehrmittel besteht aus einem Heft für Schülerinnen und Schüler (SuS) und einer Online-lernplattform unter moneyfit.postfinance.ch. Die Lernplanform ist auf Seite 2 des Lehrmittels vorgestellt.

Durch die Themen des Hefts führt die Familie Fischer-Taylor. Sie wird auf Seite 3 des Hefts für die SuS vorgestellt. Anhand spezifischer Situationen einzelner Familienmitglieder werden die SuS in die Themen eingeführt und lösen dazu verschiedene Aufgaben.

Überblick über die Module

Das Heft ist in vier Module gegliedert. Jedes Modul besteht aus zwei oder drei Doppelseiten und wird durch einen Comic eröffnet. Ausgehend von den Fragestellungen im Comic folgen auf den weiteren Doppelseiten Inputs, Aufgaben und Diskussionsthemen für die Gestaltung des Unterrichts.

Die Lösungen der Aufgaben bilden den Abschluss des Lehrmittels (Seiten 28–30). Damit haben die SuS die Möglichkeit zum autonomen Lernen und zur Selbstkontrolle.

Modul 1: «Geld verstehen»

Hier stehen der Tauschhandel, Tauschmittel, die Aufgabe des Geldes, Münz- und Papiergeld im Zentrum.

Modul 2: «Geld verdienen»

Der Geldkreislauf und das erste selbst verdiente Geld sind im zweiten Modul im Mittelpunkt.

Modul 3: «Geld verwalten»

Wünsche, Bedürfnisse, Pläne, das Abwägen von Kosten und ein einfaches Budget erstellen – das sind die Themen des dritten Moduls.

Modul 4: «Geld ausgeben»

Hier geht es spezifisch um Konsumwünsche, um die Rolle der Werbung und von Labels, um Kaufentscheide, die rechtlichen Seiten des Kaufens (Kaufvertragsarten) und den Umgang mit Taschengeld.

Onlinelernplattform (moneyfit.postfinance.ch)

Die Lernplattform enthält zu jedem Modul Lernpfadaufgaben, mit denen die SuS ihr Wissen aus den vier Modulen spielerisch überprüfen können. Die Fragen gehen zum Teil über den im Heft vermittelten Stoff hinaus, halten sich jedoch inhaltlich eng an das Vermittelte.

Zudem bietet ein E-Book viele Links zu Audio- und Videodateien und zu zielgruppenspezifischen Websites.

Arbeitsweise im Unterricht

Die Aufgaben sind bewusst zum grössten Teil offen formuliert. Sie haben keine reine Wissens­vermittlung zum Ziel, sondern ermöglichen eine vielfältige Bearbeitung und individuelle Lösungen. Vor allem auf der Mittelstufe sind das Kennenlernen der eigenen Wünsche und Bedürfnisse sowie der Aufbau einer Kompetenz und einer reflektierten Haltung Geldthemen gegenüber wichtiger als die Vermittlung von abrufbarem Wissen.

Die Aufgaben können gut im Sinne des kooperativen Lernens in den Unterricht eingebaut werden. So wurde beim Entwickeln der Situationen und Aufgaben Wert darauf gelegt, dass die SuS immer wieder ihre eigenen Haltungen austauschen, in Partnerarbeit darlegen und anschliessend in der Gruppe überprüfen können. Im Normalfall sind keine Formen der Präsentation genannt. Diese lassen sich leicht in Form von Plakaten, mündlichem Austausch o. Ä. in den Unterricht einbauen.

Zielgruppe

Das Lehrmittel «MoneyFit 1» richtet sich an die 4. bis 6. Klasse (Zyklus 2, Mittelstufe).

Zeitbedarf

Je nachdem, ob das ganze Lehrmittel oder einzelne Teile daraus durchgearbeitet werden, ist mit einem unterschiedlichen Zeitbedarf zu rechnen. Für das ganze Lehrmittel werden 12 bis 16 Lek­tionen benötigt.

Modul 1: VOM TAUSCH ZUM GELD

Lernziel

Die SuS

• kennen die Bedeutung des Tauschhandels früher und heute;

• können wichtige historische Tauschmittel aufzählen;

• wissen, wie sich der Tauschhandel durch die Erfindung von Münzen verändert hat;

• kennen die Vorteile von Münz- und Papiergeld;

• wissen, dass das Teilen selbst in unserer Gesellschaft auch heute noch eine Bedeutung hat;

• kennen die Bedeutung von Sprichwörtern zum Thema Geld.

Zeitbedarf

Für die Behandlung des ganzen Moduls wird mit 3 bis 4 Lektionen gerechnet.

Hinweise zur Durchführung

Seite 3

Bevor die SuS mit dem ersten Modul beginnen, ist es von Vorteil, wenn sie sowohl den Umschlag des Hefts als auch die Seite 3 genau betrachten. Sie lernen so die Familie Fischer-Taylor und die Rollen der einzelnen Familienmitglieder kennen.

An dieser Stelle können die SuS kurz antizipieren und Hypothesen bilden, was die Themen des Hefts sein könnten und welche Rollen die Familienmitglieder wohl übernehmen werden. Dazu eignen sich die folgenden Fragen:

• Wie wirkt der Vater? Ist er streng?

• Was ist die Rolle der Mutter?

• Wie ist Julie? Was sind wohl ihre Fähigkeiten?

• Was für ein Typ ist Brian? Was ist ihm wichtig?

Seiten 4 und 5

Der Comic hat die Aufgabe, ins Thema einzuführen, hier ins Thema Tauschen an einer Tauschbörse. Es ist sinnvoll, dass die SuS den Comic zuerst für sich lesen und ihn anschliessend zu zweit oder in kleinen Gruppen erforschen, die einzelnen Szenen deuten und sich ein Bild der Situation machen. Die Fragen unter dem Comic zielen auf das Verständnis des Comics ab und holen die SuS bei ihrem Vorwissen ab.

Die Lösungen der Aufgaben 1 bis 3 sind auf Seite 28 im Heft abgedruckt. Die folgenden Seiten des Moduls gehen diesen Fragen dann zum Teil auf den Grund.

Der Fokus «Tausch und Tauschmittel» gibt einen Input zum Thema Tauschen. Der Text kann in Einzelarbeit, in Gruppenarbeit oder in der Klasse gelesen werden. Im Sinne des kooperativen ­Lernens ist es möglich, dass die SuS sich zuerst allein mit dem Text und den dazugehörenden Fragen auf der Folgeseite befassen, sich dann zu zweit darüber austauschen und schliesslich ihre Lösungen im Plenum vorstellen.

Die Fragen 1 und 2 auf Seite 5 dienen der Verständniskontrolle des Texts und beziehen sich direkt auf den ganzen Text oder einzelne Stellen daraus. Leistungsschwächere SuS können die Antworten auf die Fragen im Text markieren oder unterstreichen und zur Verständniskon­trolle zusätzlich die kleinen Bilder mit den Begriffen aus dem Text beschriften. Abgebildet sind die Tauschmittel Muscheln, Schneckenhäuser, Perlen, Edelsteine, Goldringe, Kakaobohnen, Salz, Felle, Seidenstoff, Walzähne und Teeziegel.

Die Rechercheaufgaben 3 und 4 lassen sich eventuell als Hausaufgabe einsetzen.

Die Lösungen der Aufgaben 3 und 4 sind auf Seite 28 im Heft abgedruckt.

Seite 6

Die Diskussion zum Thema Tauschen und Teilen regt die SuS an, über ihre Tauschaktivitäten nachzudenken und sich eine persönliche Meinung zu bilden. Oftmals vergessen wir heute, dass auch wir noch viel mehr tauschen, als wir vordergründig meinen, und dass wir bei Weitem nicht alles kaufen.

Die Frage kann im Unterricht im Plenum philosophierend erweitert werden:

• Warum haben wir oft das Gefühl, etwas sei nur dann neu, wenn wir es kaufen?

• Welchen Stellenwert haben geschenkte, bereits gebrauchte Gegenstände in unserem Leben?

• Wer hat Tauscherfahrungen? Womit? (z. B. Briefmarken, Fussballerbildchen usw.)

• Wer hat schon mit einer Freundin oder einem Freund Kleider, Znüni usw. getauscht? Was für Vorteile hat das?

• Was tauschen und teilen Erwachsene?

Die Grafik zeigt einen Teil der Resultate einer Untersuchung, die 2013 am Gottlieb Duttweiler Institut (www.gdi.ch/studien) durchgeführt wurde. Sie wurde auf die für die Mittelstufe relevanten Items reduziert. Die SuS werden bei der Auseinandersetzung damit merken, dass sich ihre Bereitschaft zum Tauschen ähnlich darstellt. Individuelle Unterschiede sind eine gute Gelegenheit, der Bereitschaft zum Tauschen auf den Grund zu gehen. Dabei können folgende Fragen eine weitere Diskussion im Plenum anregen:

• Woran liegt es, dass du gerne tauscht?

• Welche Gründe hast du, jemandem etwas auszuleihen?

• Hast du Befürchtungen, wenn du etwas ausleihst? Welche?

Was wäre, wenn … regt die SuS an, Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen. Hier geht es um die Funktion des Papiergeldes:

• Wie würde unser Leben aussehen, wenn wir nicht mit Zahlungsmitteln wie dem Papiergeld unsere alltäglichen Lebensmittel beschaffen könnten?

• Wie könnten wir überhaupt überleben ohne Geld?

An dieser Stelle ist es möglich, vertieft auf das Thema Teilen (Sharing) einzugehen und die neuesten Trends mit den SuS im Internet zu recherchieren. Stichwörter für die Recherche sind z. B. Leben ohne Geld, glücklich ohne Geld, Geldstreik, Lebensmittel retten, Foodsharing.

Seiten 7 und 8

Der Fokus enthält die weitere Entwicklung vom Tauschen bis zum digitalen Zahlungsverkehr. Im Zentrum des Textes steht vor allem die historische Dimension. Der elektronische Zahlungsverkehr wird Thema in den Heften für die Sekundarstufe I und II sein. Der Text bietet viele Fakten. Bewusst ist die Aufgabenstellung dazu auf der Seite 7 abgedruckt. Leistungsschwächere SuS können so zurückblättern, leistungsstärkere haben die Möglichkeit, sich selbst zu prüfen, ohne im Text die Stellen nochmals nachzulesen. In leistungsschwächeren Klassen ist es eventuell sinnvoll, wenn die SuS zuerst die Fragen überfliegen, bevor sie den Text lesen. Dadurch wissen sie, worauf sie Antworten zu finden haben. Auch hier ist es sinnvoll, die SuS die Antworten im Text markieren oder unterstreichen zu lassen. Leistungsstärkere Sus können die falschen Behauptungen korrigieren bzw. richtigstellen.

Die Lösungen zu den Behauptungen befinden sich auf Seite 28 im Heft.

Der Streifen mit der Illustration unten auf den Seiten 6 und 7 stellt einzelne Stationen der Geschichte des Geldes dar: Tausch, Salzkarawane, Muschelgeld in Mauretanien, Münzen bei den Römern, Papiergeld im 19. Jahrhundert, Bancomat und Geldtransfer per Computer. Als Zusatzaufgabe können die SuS die Szenen den richtigen Stellen im Text zuordnen.

Das Spotlight und die Diskussion über Sprichwörter führen die SuS in die Bedeutung des Geldes ein, einerseits aus etymologischer Sicht, andererseits aus der Perspektive von Sprichwörtern.

Zur Herkunft der Sprichwörter:

• «Geld regiert die Welt» ist ein deutsches Sprichwort.

• «Zeit ist Geld» benutzte z. B. der amerikanische Präsident Benjamin Franklin in «Advice to a young tradesman» als «Time is money».

• «Geld stinkt nicht» stammt vom römischen Kaiser Titus Flavius Vespasian (9–79). Er hat als erster Steuern für öffentliche Toiletten erhoben und wurde deshalb von seinem Sohn getadelt. Er soll geantwortet haben: «Pecunia non olet».

• «Geld verdirbt den Charakter» gibt es in verschiedenen Abwandlungen: «Geld verdirbt den Charakter, vor allem, wenn man keins hat» (Gabriel Laub), «… vorausgesetzt, man hat einen» (Peter Ustinov).

• «Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt» gibt es auch in verschiedenen Abwandlungen, z. B.: «Geld macht nicht glücklich. Aber mit 20 Millionen ging es mir schlechter als mit 50» (Arnold Schwarzenegger).

Bei Bedarf können die SuS weitere Sprichwörter mit Geld recherchieren, z. B. mit der Eingabe ­«Zitat» und «Geld» in eine Suchmaschine.

In Klassen mit fremdsprachigen SuS eignet sich das Thema, um dem Thema interkulturell zu begegnen: Die SuS bringen Sprichwörter aus ihrer Muttersprache mit und erklären, was damit gemeint ist. Manche Kulturen haben Sprichwörter, die uns sofort einleuchten, obwohl sie uns im Wortlaut nicht vertraut sind, z. B. das japanische Sprichwort: «Hätte er Geld, wäre auch der Tölpel ein Herr».

Seite 9

Im Fokus «Wie sicher ist unser Geld?» geht es um die Sicherheit: Ist unser Geld sicher? Wer ­garantiert, dass das Stück Papier «Hunderternote» auch 100 Franken wert ist? Wie sind Geldscheine gegen Fälschung gesichert?

Die Lösung der Aufgabe 2 ist auf Seite 28 im Heft abgedruckt. Es lohnt sich, die Website der Schweizerischen Nationalbank zu konsultieren, auf der viele interessante Details zu den Si­cherheitsmerkmalen zu finden sind (www.snb.ch/de/iabout/cash/current/id/cash_security).

Was wäre, wenn … regt die SuS an, sich mit der Sicherheit auseinanderzusetzen, die die Schweizerische Nationalbank gewährt. Jedes Kind weiss, dass Geldfälschen verboten ist. Warum das so ist, darüber haben die SuS wohl noch kaum nachgedacht. Neben der persönlichen Bereicherung ist bei Geldfälschungen in grossem Ausmass auch die Stabilität einer Währung in Frage gestellt.

Klassengeld

Damit die SuS das Funktionieren einer eigenen Währung ausprobieren können, steht im Internet Klassengeld zum Download bereit. Es ist sinnvoll, mit den SuS Klassenregeln und -bedingungen zu diskutieren und sie anschliessend die Währung während einer gewissen Zeit ausprobieren zu lassen. Die SuS werden selbst entdecken, wo und wie sie die Währung am besten einsetzen können.

Modul 2: ERSTES Geld verDIENEN

Lernziel

Die SuS

• wissen, wie Menschen ihr Geld verdienen;

• können Unterschiede zwischen sowie Vor- und Nachteile von Dienstleistung, Produktion und Handel benennen;

• kennen verschiedene Begriffe für «Lohn»;

• können eine eigene Geschäftsidee nach vorbestimmten Kriterien untersuchen;

• kennen die Begriffe «Einnahmen» und «Ausgaben» und können sie richtig zuordnen;

• haben ein erstes Verständnis davon, wie Geld und Güter getauscht werden.

Zeitbedarf

Für die Behandlung des ganzen Moduls wird mit 3 bis 4 Lektionen gerechnet.

Hinweise zur Durchführung

Seiten 10 und 11

Der Comic führt ins Thema «Erstes Geld verdienen» ein. Es ist sinnvoll, dass die SuS den Comic zuerst für sich lesen und ihn anschliessend zu zweit oder in kleinen Gruppen erforschen, die einzelnen Szenen deuten und sich ein Bild der Situation machen. Die Fragen unter dem Comic zielen auf das Verständnis des Comics ab und holen die SuS bei ihrem Vorwissen ab. Die Lösungen zu den Aufgaben befinden sich auf Seite 29 im Heft.

Die folgenden Seiten des Moduls gehen diesen Fragen dann zum Teil auf den Grund.

Die Diskussion nimmt das Thema «Erstes Geld verdienen» auf. Die SuS tauschen sich in Gruppen über die Fragen aus. Es ist möglich, dass sich die SuS im Sinne es kooperativen Lernens zuerst allein, dann in Partnerarbeit und erst zum Schluss im Plenum mit den Aufgabenstellungen ­befassen.

Das Spotlight auf Seite 10 und die Anregung Was wäre, wenn … lenken den Fokus auf die Tatsache, dass Kinderarbeit in der Schweiz gesetzlich geregelt ist. Die Anregungen lassen sich zur Diskussion, zum Philosophieren oder für eine schriftliche Auseinandersetzung nutzen.

Der Fokus auf Seite 11 dient als Input. Im Folgenden geht es darum, dass die SuS ein erstes Verständnis für die Kategorien Dienstleistung, Produktion und Handel entwickeln und die ­Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile erkennen. Der Input dient als Basis für den kleinen Businessplan, den die SuS entwickeln werden. Dabei geht es vor allem auch darum, dass die SuS erkennen, wo ihre Stärken liegen. Sind sie eher Dienstleistungs- oder Handelstypen?

Die Aufgabe kann gut auch in Partnerarbeit gelöst werden. Dabei ist es sinnvoll, Paare zu bilden, die ähnliche Businessideen haben.

Seite 12

Auf dieser Seite steht die Frage im Fokus, woher der Lohn kommt und wie er eingeteilt werden kann, um damit eine Familie zu ernähren.

Am Beispiel der Familie Fischer-Taylor erfahren die SuS den Unterschied zwischen Angestellten-dasein und Selbstständigerwerbenden. Wiederum geht es darum, einen ersten Eindruck von den

unterschiedlichen Arten zu bekommen, den Lebensunterhalt zu verdienen.

Was wäre, wenn … widmet sich der Frage, wie der Lohn ausgegeben wird, und bereitet damit einerseits auf die kommende Seite vor und andererseits auf das Modul «Geld ausgeben». Die SuS denken zuerst selbst darüber nach, wie das Budget einer Familie aussieht, bevor sie dann im Laufe der nächsten Seiten Inputs zu diesem Thema erhalten. Es geht hier noch nicht um ein perfektes Budget, sondern darum, erste Ideen zu entwickeln, wofür Familien Geld ausgeben. Hier ist wiederum im Sinne des kooperativen Lernens eine erste kurze Beschäftigung in Einzelarbeit, dann ein Austausch in Partnerarbeit und schliesslich im Plenum sinnvoll. Ziel ist es, in dieser ­Heranführung an möglichst viele Kostenfaktoren zu denken, die im Familienbudget anfallen. Der Budgetbegriff wird im nächsten Modul 3 eingeführt, wo die SuS anhand von Ferien nochmals intensiv daran arbeiten, alle Kosten für Ferien systematisch zusammenzutragen.

Das Spotlight ist eine Wortsammlung zur Frage, wie «Lohn» auch noch heisst. Dieses Thema kann je nach Interesse bereits auf der Mittelstufe oder dann auf der Oberstufe ausgebaut werden (Alimente, Sold, Salär usw.).

Seite 13

Im Fokus dieser Seite steht die Frage, wie Einnahmen und Ausgaben zusammenspielen. Am Beispiel von Julie versuchen die SuS in Aufgabe 1, die Grafik zu ergänzen. Die Lösung dazu ist auf Seite 29 im Heft zu finden.

Anschliessend übertragen sie in Aufgabe 2 die vorgegebene Situation auf ihren Alltag, indem sie aufzeigen, wie Geld und Güter «fliessen».

Modul 3: AUsGABEN PLANEN

Lernziel

Die SuS

• wissen, wozu Pläne und Budgets dienen;

• können für eine gegebene Situation ein Budget erstellen;

• können für sich selbst ein Budget erstellen;

• erkennen, wie sie persönlich mit Wünschen umgehen;

• erkennen, wo Sparen hilft, Wünsche zu erfüllen;

• können selbst einen konkreten Sparplan entwickeln und das Sparziel in Etappen unterteilen.

Zeitbedarf

Für die Behandlung des ganzen Moduls wird mit 3 bis 4 Lektionen gerechnet.

Hinweise zur Durchführung

Seiten 14 und 15

Der Comic stellt eine Familiensituation dar, in der es um die Planung von Ferien geht. Es ist sinnvoll, dass die SuS den Comic zuerst für sich lesen und ihn anschliessend zu zweit oder in kleinen Gruppen erforschen, die einzelnen Szenen deuten und sich ein Bild der Situation machen. Die Fragen unter dem Comic zielen auf das Verständnis des Comics ab und holen die SuS bei ihrem Vorwissen ab. Die Lösungen zu den Aufgaben befinden sich auf Seite 29 im Heft.

Die folgenden Seiten des Moduls gehen diesen Fragen dann zum Teil auf den Grund.

Zuerst machen sich die SuS in der Aufgabe «Reiseplanung für Abenteuerferien» selbst Gedanken, was alles zu Abenteuerferien gehört. Hier geht es darum, dass sie sich vertieft in das Thema eindenken, damit sie anschliessend fähig sind, alle Kosten zusammenzutragen. Zudem sollen sie erkennen, dass der Spassfaktor nicht allein vom Geld abhängt.

In der Anregung Was wäre, wenn … können die SuS über ihre eigenen bisher verbrachten ­Ferien reflektieren. Die Anregung kann wiederum als Diskussion, zum Philosophieren oder für die schriftliche Auseinandersetzung genutzt werden. Die Fragen können ergänzt werden durch den Zusatz ­«…, und wärst du dann glücklicher als heute?».

Anschliessend dient der Fokus «Budget» auf Seite 15 als Input, um Sinn und Zweck eines Budgets zu erfahren. Die Gruppenarbeiten unten auf der Seite lassen sich gut auch als Partnerarbeit oder in Einzelarbeit lösen und anschliessend im Plenum vergleichen. Zentral ist, dass die SuS das Budget als ein Planungsinstrument kennenlernen. Vermutlich ist es den meisten vertrauter, im Nachhinein zu erkennen, wo sie wie viel Geld ausgegeben haben. Auch das wird noch Thema sein (vgl. S. 27 «Die Ausgaben im Griff»). Finanzkompetenz äussert sich allerdings vor allem auch in der Fähigkeit, vorausschauend zu planen. Darum wird hier viel Gewicht auf das Budget gelegt.

Seiten 16 und 17

Die Aufgabe 1 unter dem Titel «Selbst ein Budget erstellen» regt die SuS an, zuerst Ausgaben während Ferien zu sammeln und frei zu notieren. In Aufgabe 2 gilt es, sinnvolle Oberbegriffe zu wählen, damit sich die Ausgaben strukturiert in einem Mindmap darstellen lassen. Eine mögliche Struktur gibt die Lösung auf Seite 30 im Heft vor.

In der Aufgabe «Das Ferienbudget der Familie Fischer-Taylor» geht es darum, die Begriffe des Mindmaps in ein Budgetblatt abzufüllen. Das geschieht auf Seite 17 anhand eines Texts. Die SuS haben die Aufgabe, den Text von Aufgabe 1 genau zu lesen und alle Budgetposten ins Budgetblatt in Aufgabe 2 zu übertragen. Bei der Addition werden sie feststellen, dass die Einnahmen geringer sind als die geplanten Ausgaben (vgl. dazu die Lösung auf Seite 30 im Heft). Dieser Umstand kann in einer Klassendiskussion erläutert werden. Die SuS können sich in Aufgabe 3 Gedanken machen, ob sie einfach Ausgaben kürzen wollen oder ob sie kreative Ideen haben, wie sie die fehlenden Einnahmen ersetzen können.

Die Aufgabe 4 erweitert die Thematik und kann interessierten SuS dazu dienen, ihre Traumreise zu planen.

Seiten 18 und 19

Was tun, wenn sich Wünsche nicht erfüllen lassen? Wie verändern sich Wünsche im Laufe des Lebens? Mit diesen Fragen befassen sich die SuS auf dieser Doppelseite einerseits in der Diskussion, andererseits auch in der Aufgabe «Bedürfnisse im Laufe des Lebens» und im Spotlight. Damit wird auch die Frage relevant, was wirkliche Wünsche sind, was Grundbedürfnisse sind und ob Wünsche sich immer mit Geld verwirklichen lassen. Ziel ist es, dass die SuS ihre Grundbedürfnisse und Wünsche erkennen und sich bewusst werden, wie sich Wünsche im Laufe der Zeit auch ändern.

Gewisse Wünsche lassen sich sofort mit Geld erfüllen, doch manchmal geht es nur mit Sparen. Sparen verlangt Durchhaltevermögen. Die Seite 19 widmet sich im Fokus den Fragen von kurz- und langfristigem Sparen und der Frage, wie sinnvollerweise Sparziele etappiert werden.

Die Erfahrung zeigt, dass es wichtig ist, alle Kräfte darauf zu verwenden und ein Ziel dauernd vor Augen zu haben. Manchen Menschen hilft es, sich Bilder des ersehnten Ziels aufzuhängen, sie als Bildschirmhintergrund immer vor sich zu haben und allen Freunden und Bekannten von ihrem Sparziel und den Etappen zu berichten. Ein Austausch in der Klasse kann die SuS ermuntern, ihre Erfahrungen mit Sparen sowie mit Erfolgen und Misserfolgen mit anderen zu teilen.

Die SuS können ihr Sparziel anhand der Treppe in Aufgabe 4 aufschreiben und Etappen dazu ­notieren oder sich auf einem separaten Blatt eine eigene Treppe zeichnen. Wichtig ist, dass ­sie neben dem Etappenziel auch immer ein Datum notieren, bis zu dem sie die Etappe erreichen wollen.

Modul 4: SICH BEDÜRFNISSE UND WÜNSCHE ERFÜLLEN

Lernziel

Die SuS

• kennen Wünsche von Jugendlichen;

• kennen eigene Wünsche, insbesondere Konsumwünsche;

• wissen, wie sie von Werbung und Labels beeinflusst werden;

• wissen, was sie ausser Trends und Werbung bei der Produktwahl und beim Kaufen beeinflusst;

• kennen den Unterschied zwischen Barkauf und Ratenkauf;

• können ihre Einnahmen und Ausgaben in einer einfachen Übersicht oder Ausgabenkontrolle darstellen.

Zeitbedarf

Für die Behandlung des ganzen Moduls wird mit 3 bis 4 Lektionen gerechnet.

Hinweise zur Durchführung

Seiten 20 und 21

Im Comic wünscht sich Brian sehnlichst ein Smartphone. Es ist sinnvoll, dass die SuS den Comic zuerst alleine lesen und ihn anschliessend zu zweit oder in kleinen Gruppen erforschen, die ­einzelnen Szenen deuten und sich ein Bild der Situation machen. Die Fragen unter dem Comic zielen auf das Verständnis des Comics ab und holen die SuS bei ihrem Vorwissen ab. Die folgenden Seiten des Moduls gehen diesen Fragen dann zum Teil auf den Grund.

Im Folgenden geht es vor allem um Konsumwünsche, wie sie entstehen und nach welchen ­Kriterien Konsumenten die Produktwahl treffen. Die SuS lernen dabei verschiedene Möglichkeiten kennen, sich einen Überblick über ein Produkt zu verschaffen.

Was wäre, wenn … regt zum Nachdenken darüber an, ob SuS mit viel Geld nur ihre persönlichen Wünsche erfüllen oder auch an andere Menschen denken würden.

Auf Seite 21 geht es im Fokus um eine amerikanische Studie, die zeigt, dass Jugendliche nicht nur Konsumwünsche haben. Aufgrund dieses Inputs analysieren die SuS in den Aufgaben 1 bis 3 ihre derzeitigen Wünsche: Sind es materielle oder immaterielle Wünsche?

Oftmals stehen die materiellen Wünsche für viel tiefer liegende Wünsche, die nicht so leicht ­geäussert werden. Der Wunsch nach dem zehnten neuen T-Shirt kann auch ein Ausdruck davon sein, von anderen bewundert zu werden. Diskutierend kann diesen Dingen auf den Grund gegangen werden. Anregend können Fragen sein wie:

• Warum denkst du, dass du dir vor allem neue Gegenstände wünschst?

• Was macht dich glücklich, wenn du dir ein neues Smartphone gekauft hast?

Diese Fragen können direkt überleiten in die Auseinandersetzung mit den drei Zitaten in Auf­gabe 4. Diese Aufgabe regt dazu an, der Struktur von Wünschen nachzugehen. Die Zitate eignen sich sowohl für die schriftliche Auseinandersetzung wie auch für Klassendiskussionen und das Philosophieren: Was heisst «wunschlos glücklich»? Heisst glücklich sein, keine Wünsche zu ­haben? Zu den Autoren:

• Epikur von Samos lebte als griechischer Philosoph in der Zeit von 240 bis 270 vor Christus. Er gilt als Anhänger des Hedonismus, bei dem Lust und Lebensfreude eine zentrale Stellung einnehmen. Lust suchen und Unlust vermeiden ist das Lebensziel. Dieses Lebensziel lässt sich in der Überwindung von Furcht (vor dem Tod), Schmerz und Begierden erfüllen.

• Wilhelm Busch (1832–1908) war selbst ein ernster und verschlossener Mensch, der als einer der einflussreichen humoristischen Dichter und Zeichner gilt. Viele seiner Gedanken illu­strierte er mit Karikaturen und Bildergeschichten, die als Vorläufer der Comics gelten. Sein Zitat zeigt mit der bildhaften Sprache seine Vorliebe für das Visuelle und sein Denken in Bildern.

• Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) war als lutherischer Theologe am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt. Er wurde auf Befehl von Hitler als einer der letzten NS-Gegner im KZ Flossenbürg hingerichtet. Seine Schriften, die er zum Teil auch während seiner Gefangenschaft verfasste, sind von tiefem Glauben und von Hoffnung geprägt. Mit diesem Hintergrundwissen bekommen die «unerfüllten Wünsche» eine tiefe Bedeutung.

Seiten 22 und 23

Im Fokus auf Seite 22 und den Aufgaben 1 bis 5 geht es um Werbung und die persönliche Auseinandersetzung damit. Die ganze Seite kann in Einzelarbeit bearbeitet und dann im Sinne des kooperativen Lernens in Partnerarbeit und im Plenum besprochen werden. So erkennen die SuS, dass andere zum Teil ähnliche Bedürfnisse und eine ähnliche Art und Weise des Umgangs mit Werbung pflegen, andere hingegen sich ganz anders verhalten.

Die Aufgabe 4 nimmt nochmals das Zitat von Wilhelm Busch auf: Manche Wünsche bekommen Junge, wenn sie erfüllt sind – es entstehen sofort wieder neue Wünsche und das Gekaufte ist nach dem Kauf oft nur noch halb so wichtig.

Auf Seite 23 stehen Labels und Trends im Mittelpunkt. In den zwei Spotlights werden die Begriffe definiert. Es geht dabei im Wesentlichen darum, dass die SuS sich bewusst werden, wie sie ihre Kaufentscheide treffen. Konsumwünsche kommen meist nicht aus dem Nichts, sondern haben oftmals ihren Ursprung in Dingen, die von aussen kommen: Werbung, Labels und Trends sind sichtbare Lockvögel, die auf uns wirken und denen wir uns kaum entziehen können.

In der Diskussion über Trends werden sich die SuS bewusst, wie die Beeinflussung läuft und wie sie sich beeinflussen lassen. Bewusst wurde darauf verzichtet, die heutigen Trends zu skizzieren, da diese rasant wechseln. Die SuS wissen selbst am besten Bescheid, was gerade angesagt ist.

Zum Vergleich: Während vor ein paar Jahren die grossen Modehäuser noch zwei Kollektionen pro Jahr präsentierten – eine im Frühling und eine im Herbst –, werden den rasend schnell wechselnden Trends entsprechend heute Kollektionen im Monatsrhythmus entworfen und auf den Markt geworfen. Kaum ist etwas «in», ist es schon wieder veraltet.

Trends spiegeln sich nicht nur in der Kleidermode, sondern auch in anderen Bereichen, z. B. bei der Frage nach Wertvorstellungen, Erziehungsstilen, der Ernährung, der Musik usw. Immer befriedigen wir damit unser Bedürfnis aufzufallen, anderen zu gefallen, aussergewöhnlich zu sein und auch «dabei» zu sein.

Seite 24

Neben Trends, Werbung und Labels haben Produkte selbst auch Eigenschaften, die uns beeinflussen. Die SuS lernen im Fokus wichtige Kriterien kennen und machen sich dann anschliessend in den Aufgaben auf die Suche nach einem Produkt, das sie nach den vorgestellten Kriterien ­untersuchen. Diese Aufgaben eignen sich gut für eine Internetrecherche. Da die SuS dabei auch auf Produkte aus dem europäischen Ausland treffen werden, ist im Spotlight der Euro vorgestellt. Ein Währungsumrechner (www.euro-umrechner.org) hilft, die Preise zu vergleichen.

Smartphones wie im Beispiel von Brian werden meist nicht bar, sondern über ein Abonnement gekauft. Daher ist es sinnvoll, dass die SuS hier ein Produkt wählen, für das es einen fixen Preis gibt und nicht viele, kaum zu vergleichende Konditionen. Das kann z. B. eine Spielkonsole, ein Snowboard oder etwas Ähnliches sein.

Seite 25

Vermutlich ist den wenigsten SuS bewusst, dass sie mit einem Kauf einen Vertrag eingehen, den sie nicht so leicht wieder auflösen können. Im Fokus ist der Kaufvertrag mit Barzahlung vorgestellt und wird dem Ratenkauf gegenübergestellt. Vermutlich kennen die meisten SuS den Begriff «Rate», ohne genau zu wissen, worum es geht. Die Auseinandersetzung damit wird im Laufe der Sekundar­stufe I und der Sekundarstufe II vertieft.

Seiten 26 und 27

Im Text «Vom Umgang mit dem eigenen Geld» und den Aufgaben auf dieser Doppelseite steht die Ausgabenkontrolle im Zentrum. Dabei können die SuS das Gelernte anwenden: ein eigenes Budget machen, die Sparziele berücksichtigen und eine Ausgabenkontrolle führen.

Im Fokus «Die Ausgaben im Griff» lernen sie neu den Begriff «Saldo» kennen. Die Lösungen zu den Aufgaben 1 bis 3 sind auf Seite 30 im Heft abgedruckt.

Bei Aufgabe 4 setzen sich die SuS anschliessend nochmals mit der Frage auseinander, wie sie mit dem ihnen persönlich zur Verfügung stehenden Geld umgehen und wie sie den vielen Ver­lockungen widerstehen, die unsere Konsumtempel bieten. Die Kauftipps und Erfahrungen damit können gut auch philosophierend mit der Klasse erarbeitet werden. Dabei geht es im ­Wesentlichen um die Fragen:

• Wie gehst du mit Verlockungen um?

• Was machst du, um ihnen zu widerstehen?

• Was macht dich stark?

• In welchen Situationen lässt du dich verführen? Womit kann das zu tun haben?

• Wie kannst du dich vor Verlockungen schützen?

Impressum

Didaktisches Konzept und Umsetzung:

LerNetz AG – Netzwerk für interaktive Lernmedien,
Bern und Zürich

Projektleitung PostFinance AG:

Stephan Wüthrich und Laurence Kauter, Bern

Projektleitung LerNetz:

Raphael Wild, Pamela Aeschlimann

Autorin:

Eva Woodtli Wiggenhauser, Benken (ZH)

Illustrationen:

Amadeus Waltenspühl, Luzern

Layout und Satz:

Wiggenhauser & Woodtli GmbH, Benken (ZH)

Lehrmittel zu beziehen bei:

PostDoc Schulservice

Postfach 32

3097 Liebefeld

postdoc@post.ch

www.post.ch/postdoc

Die Onlinelernplattform MoneyFit ist auffindbar unter: moneyfit.postfinance.ch

1. Auflage 2014

© PostFinance AG

Finanzkompetenz für die Jugend

Seit über zehn Jahren setzt sich das Finanzinstitut PostFinance mit kostenlosen Angeboten zur Steigerung der Fnanzkompetenz der Jugend ein. Alle Angebote werden von unabhängigen Autoren und basierend auf den neuesten Lehrplänen erstellt.
Die professionell aufbereiteten Lehrmittel mit separatem Kommentar für Lehrpersonen sind innovativ und untestützen Lehrpersonen und Eltern bei der Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen zum Thema Geld.

PostFinance leistet somit einen wesentlichen Beitrag, damit sich Jugendliche in unserer Konsumgesellschaft kompetent, selbstständig und erfolgreich bewegen können.