Moneyfit für die Schule

MoneyFit ist eine Initiative von PostFinance, mit dem Ziel, die Finanzkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken.

Auf moneyfit.postfinance.ch erfährst du mehr.

Lernen: Lerne den Umgang mit Geld

Mithilfe interaktiver Medien lernst du, was Geld ist, wie es verdient­, ­verwaltet und in eigener Verantwortung ausgegeben wird.

Spielen: Teste dein Wissen rund ums Geld

Im Spiel erfährst du, wie du mit Geld umgehst. Beantwortest du die ­Testfragen korrekt, ist dir der Erfolg im Spiel gewiss.

Gewinnen: Erfahre mehr über den Wettbewerb

Zweimal im Jahr kannst du attraktive Preise gewinnen. Wie du oder deine Klasse mit etwas Glück schon bald zu den Gewinnern gehören, erfährst du unter moneyfit.postfinance.ch.

Informieren: Dieses Lehrmittel basiert auf dem Lehrplan 21

Zyklus 2, Mittelstufe, Lehrerkommentar auf moneyfit.postfinance.ch

DIE HAUPTPERSONEN

Im Mittelpunkt des Lehrmittels «MoneyFit 1» steht eine sympathische, junge Familie. Die Familie erlebt verschiedene Situationen rund ums Thema Geld. Die Geschichten drehen sich um die Erlebnisse der Geschwister Julie und Brian. Sie verdienen ihr erstes Geld bei einem Auftritt am Dorffest, beschäftigen sich mit dem Kauf eines Smartphones und führen dabei Buch über ihre Einnahmen und Ausgaben.

Zudem gibt es viele Informationen zur Geschichte des Geldes, zum klassischen Tauschhandel, zu den Themen Taschengeld und Ferienjob und Tipps zur Planung von Ferien und grösseren Anschaffungen.

Entdecke die spannende Welt des Geldes und lerne dabei viel Neues zu den Themen
«Geld ­verstehen», «Geld verdienen», «Geld verwalten» und «Geld ausgeben»!

Philipp Fischer-Taylor ist 42 Jahre alt und kaufmännischer Angestellter in ­einem kleinen Unternehmen. Sein ­Hobby ist Jazzmusik. Er spielt Klavier.

Pamela Fischer-Taylor ist 40 Jahre alt und selbstständige Physiotherapeutin. Sie stammt aus England, wo ihre Eltern leben.

Sohn Brian ist 11 Jahre alt und geht in die 5. Klasse. Sein Hobby ist Fussball.

Nino frisst gern feine Leckerli und ist ein begeisterter Frisbee-Spieler.

Tochter Julie ist 12 Jahre alt und besucht die 6. Klasse. Später will sie eine Lehre als Informatikerin machen. Julie spielt Bassgitarre in einer Rockband.

Vom Tausch zum Geld

Julie hat mit ihrem Vater den Keller entrümpelt und bringt noch Brauch­bares zur Tauschbörse. Tauscht euch zu den folgenden Fragen aus:

1. Wie funktioniert eine Tauschbörse?

2. Was sind die Vorteile einer Tauschbörse?

3. Was ist ein Loopgerät? Wie viel ist es wert?

4. Wonach würdest du auf einer Tauschbörse Ausschau halten?

FOKUS

Tausch und Tauschmittel

Bis vor etwa 2500 Jahren waren die Menschen mehr oder weniger Selbstversorger. Sie konnten alles selbst herstellen oder anbauen, was sie zum Leben brauchten. Sie gingen auf die Jagd, bauten Getreide an und sammelten Holz und Naturmaterialien für ihre Behausungen. Hatten sie von einer Ware zu viel, dann versuchten sie, diese haltbar zu machen: Obst und Fisch trockneten sie, aus überzähligen Knochen stellten sie Werkzeuge her, Wolle bewahrten sie für spätere Kleiderproduktion auf.

Bald merkten die Menschen, dass es sinnvoll ist, sich auf eine Sache zu konzentrieren und mit anderen zu tauschen. Wer gut töpfern konnte, stellte Geschirr her. Geschickte Jäger jagten nicht nur für sich, sondern tauschten ihre gejagten Tiere mit anderen. So entwickelten sich die Menschen zu Spezialisten auf einem Gebiet und tauschten dann mit anderen ihrer Lebensgemeinschaft.

Tauschen ist ein schwieriges Geschäft: Wie viel Wert hat ein gejagtes Kaninchen? Gibt es dafür ein Messer? Gibt es dafür zwei oder drei Fische? Wie viele Kaninchen braucht es für ein Schaffell? Diese Dinge wollen verhandelt sein.

Bald merkten die Menschen, dass auch andere Völker ­interessante Dinge besassen, und sie begannen, mit ihnen zu handeln. Dazu brauchten sie ein Tauschmittel, das seinen Wert behielt und das sich nicht jedermann leicht beschaffen konnte. So wurde das Naturalgeld erfunden, das sind Gegenstände, die alle Menschen zu dieser Zeit als wertvoll erachteten. Dazu gehörten unter anderem Muscheln, Schneckenhäuser, Perlen, Edel­steine, Goldringe, Kakaobohnen, Salz, Felle, Seidenstoff, Walzähne, Teeziegel (gepresste Teeblätter in Form von Ziegeln).

Tauschhandel

1. Wie würdet ihr Kaninchen, Messer, Fisch und Schaffell tauschen? Verhandelt die Lösung untereinander, und stellt eure Resultate der Klasse vor.

2. Was würde sich heute als Tauschmittel oder Geldersatz eignen? ­Notiere drei Gegenstände und begründe deine Wahl.

3. Kaurischnecken waren während Jahrhunderten das erfolgreichste Zah­lungsmittel. Finde im Internet heraus, wie die Kaurischnecke aus­sieht, und zeichne eine. In welchen Ländern wurde die Kaurischnecke als Zahlungsmittel ver­wendet?

4. Heute bezahlen wir mit Geld – mit Noten und Münzen. Doch auch in unserer ­Gegend gab es früher Tauschmittel. Welche Zahlungsmittel gab es, bevor das Geld erfunden wurde? Gib in einer Suchmaschine die Suchwörter «Geld» und «Tauschmittel» ein, oder suche in einem ­Onlinelexikon. Halte deine Erkenntnisse fest.

Schnecken statt Münzen

Was wäre, wenn …

… wir kein Papiergeld hätten?

Was Menschen tauschen und teilen

Es gibt Untersuchungen darüber, was die Menschen gerne tauschen und teilen.

1. Schau die Rangliste an. Was trifft auf dich zu?

2. Was tauschst du gerne, was nicht? Vergleiche mit anderen in deiner Klasse.

1. Lies den Text, und beantworte anschliessend die Fragen auf der nächsten Seite. Die Illustrationen unten auf der Seite stellen die wichtigsten ­Stationen dar.

FOKUS

Vom Tauschen zum Papiergeld und zum digitalen
Zahlungsverkehr

Tauschhandel hat bei allen Vorteilen auch viele Nachteile. Der direkte Warentausch ist aufwendig und manchmal schwierig: Wer nichts anbieten kann, was den Tauschpartner interessiert, kommt nicht zu seinen Waren. Das Naturalgeld hat in dieser Hinsicht Vor­teile: Es lässt sich wiegen oder abzählen, z. B. fünf Muscheln gegen ein Kaninchen. Je nach Gegend waren früher verschiedene Tauschmittel in Gebrauch: Wo Muscheln selten waren, hatten sie mehr Wert. Auch Edelmetalle waren im Umlauf, meist in der Form von Linsen und Barren.

Erfunden haben das eigentliche Münzgeld die Lyder im Gebiet der heutigen Türkei rund 600 Jahre vor Christus. Sie prägten auf die Vorderseite eines Metallklumpens aus Gold und Silber das Bild des Königs Krösus und auf die Rückseite den Wert. Der König garantierte somit für die Münze. Gleich grosse Münzen hatten nun auch den gleichen Wert und brauchten nicht mehr gewogen zu werden. Bald übernahmen die Griechen das System, später auch die Römer, und in kurzer Zeit war Münzgeld überall im Handel verbreitet.

Ab dem Jahr 800 begannen sich die Herrscher Europas für den Handel und einheitliche Münzen einzusetzen. Die ersten Münzen hiessen Denar und bestanden aus Silber.

Das Papiergeld entstand erst rund 200 Jahre später in China. Dort gab es zu der Zeit Münzen aus Eisen. Weil sie schwer waren und kaum Wert hatten, war es möglich, sie gegen Depotscheine einzutauschen. Diese Depotscheine waren das erste Papiergeld.

In Europa gab Spanien 1483 als erstes Land Papiergeld heraus. Bald folgten Holland und Schweden. Am Anfang vertrauten die Menschen dem Papiergeld nicht. Der ­Materialwert von Papier ist gering, bloss ein paar Rappen. Doch die Vorteile überwogen. Denn 1000 Silber­taler wogen damals 18 Kilogramm, zwei Scheine über je 500 Taler nur ein paar Gramm. So führten auch andere Länder im 19. Jahrhundert Papiergeld ein. In der Schweiz erschien die erste Serie Banknoten 1907.

Der nächste Sprung war der Sprung vom Papiergeld zum bargeldlosen Zahlen. Am Anfang stand der Scheck. Wer von einem Käufer einen Scheck bekam, konnte ihn auf der Bank gegen Bargeld einlösen. Genauso funktioniert heute die Kreditkarte. Die Bank bezahlt dem Verkäufer im Namen des Käufers den vereinbarten Betrag. Die Kreditkarte gibt es seit 1950. Damals ärgerte sich der Amerikaner Frank McNamara, dass er für seine Abendessen auswärts immer Bargeld dabeihaben musste. Das war die Stunde des «Diners Club», der ­ersten Kreditkarte. Heute gibt es auch die Möglichkeit, via Smartphone und Internet Dinge zu bezahlen.

Was ist Geld?

SPOTLIGHT

Geld hat verschiedene Aufgaben

Geld ist Wertspeicher, dient der Wertaufbewahrung und ist Wertausdrucksmittel. Geld kommt vom althochdeutschen Wort «gelt», was so viel heisst wie Vergütung, Vergeltung, Einkommen, Wert.

Helvetia und Schweizer Franken

DISKUSSION

Sprichwörter mit Geld

1. Wählt ein Sprichwort aus und diskutiert, was es bedeutet und ob ihr damit einverstanden seid.

2. Präsentiert die Ergebnisse eurer Diskussion in der Klasse.

Sprichwörter zum Thema Geld

FOKUS

Wie sicher ist unser Geld?

Der Materialwert einer Hunderternote liegt bei wenigen Rappen, die Herstellung pro Note kostet 30 Rappen. Was macht unser Geld so wertvoll?

Während früher die Münzen tatsächlich einen Mate­rialwert besassen, haben unsere Banknoten heute einen ganz anderen Wert. Ihr Wert wird durch die Schweizerische Nationalbank gedeckt (garantiert). Die Schweizerische Nationalbank gibt uns die Sicherheit, dass wir für 100 Franken Waren oder Dienstleistungen einkaufen können.

Daher ist es wichtig, dass Geld sicher gegen Fälschungen ist. Die Schweizer Banknoten haben über ein Dutzend Sicherheitsmerkmale, die es Fälschern erschweren, sie zu kopieren.

1. Untersuche eine Zehner- oder Zwanzigernote. Wie viele Sicherheitsmerkmale findest du?

Markiere sie auf der Abbildung.

Specimen

20_Note_V_OF.tif
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Specimen

20_Note_H_OF.tif
20_Note_H_OF.tif

2. Prüfe deine Ergebnisse mit der Website der Schweizerischen Nationalbank: www.snb.ch > Bargeld > Die aktuelle ­Banknotenserie > Das Sicherheitskonzept.

Sicherheitsmerkmale der Schweizer Banknoten

Klassengeld

Zum Lehrmittel gibt es Klassen-geld. Ihr bekommt das Klassengeld im ­Internet unter moneyfit.
postfinance.ch/de/schulgeld. Diese Währung kann euch in der Klasse zum Kauf von Dienstleistungen und Waren dienen. Probiert sie aus
und diskutiert:

Was wäre, wenn …

… wir Geld mit dem Kopierer ausdrucken würden?

Erstes Geld verdienen

Julie hat am Dorffest den ersten Auftritt mit ihrer Band, Brian ist ihr ­Manager. Tauscht euch zu den folgenden Fragen aus:

1. Warum ist Brian mit der Aufteilung der Gage (sprich: Gasche) nicht einverstanden?

2. Was «arbeitet» Brian?

3. Was bedeutet «Lohn»? Was «Gage»? Versucht, den Unterschied ­heraus­zufinden.

4. Wie verdient die Frau am Stand mit den Schokoladefruchtspiesschen ihren «Lohn»? Welche Kosten hat sie?

DISKUSSION

Das erste eigene Geld

Viele von euch bekommen vermutlich Taschengeld oder Geldgeschenke zum Geburtstag oder zu anderen Festen. Diskutiert in Gruppen.

Notiert anschliessend eure Ideen und Antworten zu den folgenden drei Fragen und diskutiert im Plenum.

1. Wie kommt ihr zu Geld?

2. Wer von euch hat schon selbst Geld verdient? Mit welcher Arbeit?

3. Wie können Kinder selbst eigenes Geld verdienen? Schaut euch die Ideen an, und ergänzt sie mit euren Ideen.

Rasen mähen • Kinder hüten • Für jemanden einkaufen gehen • Velo putzen • Mit dem Hund spazieren gehen • Garten jäten • Bei den Hausaufgaben helfen • Keller oder Estrich aufräumen • Im ­Geschäft der Eltern mithelfen • Auto waschen

Taschengeld

SPOTLIGHT

Kinderarbeit ist in der Schweiz verboten

Freiwillig und aus eigener Initiative dürfen Kinder hingegen eigenes Geld verdienen. Von Unternehmen dürfen Kinder frühestens ab dem Alter von 13 Jahren für kleine ­Botengänge und erst ab 15 Jahren fest angestellt werden.

Was wäre, wenn …

… du bereits jetzt arbeiten ­müsstest?

FOKUS

Dienstleistung – Produktion – Handel

Julie erhält mit ihrer Band eine Gage. Dafür singt sie auf der Bühne. Brian verrichtet eine ganz andere Arbeit: Er organisiert für die Band im Hintergrund den Auftritt. Beide, Julie und Brian, erbringen eine Dienstleistung. Ganz anders die Frau am Stand mit den Schokoladefruchtspiesschen: Sie produziert eine Ware. Diese verkauft sie anschliessend an ihrem Stand. Sie handelt mit den Schokoladefruchtspiesschen. Sie ist die einzige, die Schokoladefruchtspiesschen anbietet, und hat daher viele Kundinnen und Kunden.

Dienstleistungen haben einen grossen Vorteil: Es braucht dafür kein Warenlager wie beim Handel und keine grossen Produktionsräume. Dienstleistungen sind allerdings manchmal schwierig vergleichbar: Kann die Person die Sache, die sie anbietet, gut? Arbeitet sie schnell? Bei Produktion und Handel lassen sich die Preise meist leichter vergleichen.

Überlege dir, in welchem Bereich du tätig werden willst: Dienstleistung, Produktion oder Handel. Erstelle einen ­kleinen Businessplan für deine Geschäftsidee.

Mein Businessplan

1. Womit willst du Geld verdienen?

2. Was sind deine Stärken? Was kannst du gut?

3. Gibt es Konkurrentinnen oder Konkurrenten, die das Gleiche anbieten?

4. Wer sind die möglichen Kundinnen und Kunden?

5. Wie willst du deine Kundinnen und Kunden erreichen? Wie machst du Werbung?

6. Welche Kosten entstehen für dich?

SPOTLIGHT

Was ist ein Businessplan?

Wer eine Geschäftsidee hat, der macht sich mit Vorteil einen sogenannten Businessplan (sprich «Bisnessplan»). Im Businessplan werden alle Dinge notiert, die wichtig sind, um mit der Geschäfts­idee Erfolg zu haben.

FOKUS

Woher kommt der Lohn?

Jugendliche in Ausbildung und Erwachsene erhalten für ihre Arbeit Geld. Wer angestellt ist, bezieht dabei meist einen Monatslohn.

Philipp Fischer-Taylor ist kaufmännischer Angestellter in einem kleinen Unternehmen. Immer Ende Monat bekommt er den Lohn auf sein Konto ausbezahlt. Er arbeitet 40 Stunden pro Woche und beginnt seine Arbeit immer morgens um halb acht Uhr.

Pamela Fischer-Taylor ist selbstständige Physiotherapeutin. Sie hat eine eigene Praxis, in der sie verunfallte oder kranke Patientinnen und Patienten behandelt. Pamela Fischer-Taylor verrechnet ihnen jede Stunde.
Sie ­verdient nur dann, wenn sich Patientinnen und Patienten bei ihr behandeln lassen. Daher hat sie auch keine fixen Arbeitszeiten. Oftmals arbeitet sie abends.

Künstlerinnen und Künstler wie Julie bekommen eine Gage. In dieser Gage ist die Probe- oder Vorbereitungszeit und alles Weitere inbegriffen, was mit dem Auftritt zu tun hat.

Diskutiert in Gruppen:

1. Was sind Vor- und Nachteile einer Arbeit, wie sie Philipp Fischer-Taylor ausübt?

2. Was sind Vor- und Nachteile einer Arbeit, wie sie Pamela Fischer-Taylor ausübt?

3. Welcher Art von Arbeit gehen eure Eltern nach?

4. Welche Art von Arbeit könnt ihr euch für euch selbst vorstellen? Warum?

Was wäre, wenn …

… du bereits mit deinem Lohn eine Familie ernähren müsstest?

SPOTLIGHT

Lohn, Gage, Rente …

Bei Angestellten heisst der Lohn häufig auch Gehalt oder Salär. Der Begriff ­«Salär» ist mit «Salz» verwandt, das einst eine wichtige Tauschware war. Römische Legionäre bekamen früher einen Teil ihres Lohnes in Form von Salz. Künstlerinnen und Künstler erhalten eine Gage, ehemalige Berufs­tätige eine Rente oder Pension.

Budgetplanung für Familien

FOKUS

Was passiert mit dem Geld, das wir ausgeben? Woher kommt es?
Wohin fliesst es?

Julie und ihre Freundinnen bekommen vom Festkomitee des Dorffestes eine Gage. Sie machen Einnahmen. Das Festkomitee nimmt Geld von den Festbesuchern ein, die Eintritt bezahlen. Die Festbesucher bezahlen den Eintritt von ihrem Lohn, ihrer Rente oder ihrem Taschengeld.

Julie hat auch Ausgaben. Sie kauft mit dem Geld Schokoladefrucht­spiesschen. Sie bringt ihr Geld so wieder in Fluss. Die Unternehmerin des Standes am Dorffest nimmt Geld ein. Mit diesem Geld kann sie wiederum selbst etwas kaufen.

Ausgaben planen

Julie und Brian setzen sich beim Familien-Voting durch: Die Ferienreise geht ins Tessin. Tauscht euch zu den folgenden Fragen aus:

1. Warum überträgt der Vater die Reiseplanung den beiden Kindern?

2. Warum sollen Julie und Brian die Kosten planen?

3. Warum tauchen Schwierigkeiten bei der Planung auf?

4. Was ist der Vorteil einer genauen Planung?

Reiseplanung für Abenteuerferien

Julie und Brian wünschen sich Abenteuerferien. Was sind für dich ­Abenteuerferien?

1. Schreibe fünf Ideen auf, die für dich zu Abenteuerferien gehören.

2. Tragt in Gruppen die Ideen zusammen, und notiert sie auf Zetteln.

3. Ordnet die Zettel: Was kostet etwas? Was kostet nichts und macht ­trotzdem Spass?

4. Was würdet ihr Julie und Brian raten, damit sie Kosten sparen können? Tragt aus jeder Gruppe die zwei besten Ideen zusammen.

Was wäre, wenn …

… du reich wärst?

• Wo würdest du deine Ferien am liebsten verbringen?

• Würdest du die Ferien anders­ ­verbringen als bisher?

FOKUS

Budget

Der Vater erwartet von Julie und Brian, dass sie die ­Kosten der Ferien planen und ein Budget (sprich: ­Bütsche) erstellen.

Ein Budget ist ein Plan über die zukünftigen, erwarteten Einnahmen und Ausgaben. Nicht nur Unternehmen machen Budgets, auch Privatpersonen und Familien planen ihre Einnahmen und Ausgaben. Die Einnahmen und die Ausgaben sollen mindestens ausgeglichen sein. Die Einnahmen dürfen auch grösser sein als die Aus­gaben. Ein Budget hilft, zu verhindern, dass die Ausgaben grös­ser sind als die Einnahmen. Wer vorher plant, sieht, ob das Geld reichen wird.

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Damit ein Budget ausgeglichen ist, sollen Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht sein.

1. Für welche Situationen lohnt es sich, ein Budget zu machen? Findet in der Gruppe drei gute Beispiele.

2. Machst du dir manchmal auch Gedanken, wie du dein Geld ausgeben willst? Wie machst du das? Tauscht euch in Gruppen dazu aus.

Selbst ein Budget erstellen

Mit dem Budget will der Vater sicherstellen, dass das vorhandene Geld für die Ferien reicht. Doch was gehört in ein Budget? Bevor du alles auf dem Budgetblatt zusammentragen kannst, brauchst du eine Übersicht über alle vorgesehenen Einnahmen und Ausgaben.

1. Welche Kosten fallen bei Abenteuerferien an? Notiert zu zweit alle ­wichtigen Ausgaben.

2. Findet nun die Oberbegriffe, zum Beispiel «Übernachtung», und markiert sie mit einer Farbe.

3. Ordnet nun in einem Mindmap alles an, was an Kosten bei den Aben­teuerferien für die Familie Fischer-Taylor anfällt. Auf die Hauptäste kommen die Oberbegriffe, zum Beispiel «Übernachtung».

4. Vergleicht in kleinen Gruppen eure Mindmaps. Habt ihr alle an alles gedacht? Ergänzt, wo nötig, euer Mindmap.

Mindmap online erstellen

TIPP

Alle, die Geld einnehmen und Geld ausgeben, können ein Budget erstellen. Auch du kannst mit deinem Taschengeld oder mit Geldgeschenken ein einfaches Budget erstellen. Wichtig ist, dabei an alles zu denken. Sonst stimmt das Budget bald nicht mehr mit den tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben überein.

Das Ferienbudget der Familie Fischer-Taylor

Ein einfaches Budget hat die zwei Spalten «Einnahmen» und «Ausgaben». Bei den Ferien der Familie Fischer-Taylor entsprechen die «Einnahmen» den 1500 Franken, die die Eltern zur Verfügung stellen. Die Ausgaben sind alles, was die Familie Fischer-Taylor an Geld für die Ferien benötigt.

1. Brian und Julie haben zusammengetragen, was wie viel kostet. Lies den Text, und markiere alle wichtigen Budgetposten.

Für die Reise gibt es verschiedene Möglichkeiten: Reist die vierköpfige ­Familie mit dem Auto ins Tessin, dann kostet die Fahrt etwa 150 Franken. Eine Bahnreise für vier Personen kostet etwa gleich viel. Das günstigste Hotel kostet für 2 Zimmer pro Nacht 140 Franken. Die Jugendherberge kostet 35 Franken pro Person und Nacht. Die Nacht auf dem Zeltplatz kostet 90 Franken für die ganze Familie ohne Frühstück. Für das Essen rechnen Julie und Brian pro Tag mit 70 Franken. Das Fun-Rafting kommt auf 75 Franken pro Person zu stehen. Die Fahrradmiete für den Bike-Park und die Downhill-Piste kosten pro Halbtag und Person 40 Franken. Eine Stunde im Kletterpark kostet 12 Franken pro Kind und 30 Franken für Erwachsene. Für Einkäufe von Souvenirs auf einem italienischen Markt rechnen Julie und Brian 80 Euro (100 Franken). Der Ferienplatz für Hund Nino kostet 35 Franken pro Tag. ­Brian wünscht sich die Ferien so sehr, dass er auch sein Geburtstagsgeld von 100 Franken dafür einsetzt.

2. Plane nun das Budget der Familie Fischer-Taylor. Übertrage die Kosten in die richtige Spalte. Die Reise soll sieben Tage (6 Nächte) dauern. Wäge dabei die Kosten für die Reise und die Unterkunft ab. Wofür entscheidest du dich?

3. Diskutiert: Das Geld reicht nicht. Was gibt es für Möglichkeiten? Worauf würdet ihr verzichten?

4. Wohin willst du in die Ferien reisen? Recherchiere im Internet, und stell ein Budget für deine Traumreise zusammen. Hier kannst du die Reise­kosten einfach berechnen: www.routerank.com.

DISKUSSION

Umgang mit Wünschen

Nicht immer lassen sich alle Wünsche im Leben erfüllen. Wie geht ihr mit Wünschen um?

Diskutiert in Gruppen folgende Fragen, und stellt anschliessend eure ­Ergebnisse im Plenum vor:

Bedürfnisse im Laufe des Lebens

Menschen haben je nach Alter und Lebensumständen verschiedene ­Bedürfnisse und Wünsche.

1. Notiere hier deinen grössten Wunsch, und schau in ein paar Wochen, ob er immer noch an oberster Stelle deiner Wunschliste steht.

2. Schreib deinen grössten Wunsch auf, der sich nicht mit Geld bezahlen lässt.

SPOTLIGHT

Wunsch und Bedürfnis

Manchmal wird unterschieden zwischen Wunsch und Bedürfnis: Was der Mensch unbedingt braucht, ist ein Bedürfnis. Wünsche gehen darüber hinaus. Sie sind eher Luxus und erfreuen zusätzlich.

Kleine Kinder sparen für Spielzeug und wünschen sich einen Ausflug in den Zoo.

Schulkinder sparen für ein Smartphone und wünschen sich gute Noten.

Junge Paare wünschen sich eine Familie und sparen für ein neues Auto.

Eine Familie spart für ein Haus und wünscht sich viel Freizeit.

Alte Menschen wünschen sich ­Gesundheit und gute Begegnungen.

FOKUS

Sparen – Sparziele – Sparplan

Familie Fischer-Taylor spart für ein neues Auto. Damit sich der Wunsch erfüllt, ist das Ferienbudget beschränkt. Jeden Monat legen die Eltern einen bestimmten Betrag auf ein Konto. Etwa in einem Jahr soll der Wunsch Wirklichkeit werden: Familie Fischer-Taylor wird ein neues Auto bekommen.

Wer spart, macht sich am besten einen Sparplan mit Etappenzielen.

Wie viel will ich jeden Monat beiseitelegen? Wie viel will ich bis Ende Jahr ­gespart haben?

Sparziele können kurzfristig oder langfristig sein. Wer langfristig spart, der erfüllt sich den Wunsch erst in Wochen, Monaten oder sogar Jahren.

Budgetplanung für Familien

1. Wofür sparst du? Sparst du kurzfristig oder langfristig?

2. Wie gehst du beim Sparen vor?

3. Welche langfristigen Sparwünsche hast du?

4. Zeichne deinen Wunsch. Notiere für einen deiner Sparwünsche Etappen, die du erreichen willst. Bis wann willst du welche Stufe erreicht haben?

Taschengeldtraining

Sich Bedürfnisse und Wünsche erfüllen

Brian wünscht sich sehnlichst ein Smartphone. Tauscht euch zu den ­folgenden Fragen aus:

1. Was glaubt ihr: Kann Brian seine Eltern überzeugen? Was spricht dafür, was dagegen?

2. Wie bereitet sich Brian vor, um seine Eltern zu überzeugen?

3. Wie geht ihr vor, wenn ihr eure Eltern von einer Anschaffung überzeugen wollt?

Konsumwünsche

1. Brian wünscht sich ein Smartphone. Was spricht für ein Smartphone? Was spricht dagegen?

2. Erstellt zu zweit eine Liste von Argumenten für und gegen ein Smartphone.

Für ein Smartphone spricht

Gegen ein Smartphone spricht

Taschengeld

Was wäre, wenn …

… du eine Million Franken zum ­Ausgeben hättest?

FOKUS

Was sich Jugendliche wünschen

Ein Auto, Superkräfte oder einfach nur Weltfrieden?

Amerikanische Psychologen haben erforscht, was ­Jugendliche wählen, wenn sie drei Wünsche frei haben. Dabei gibt es klare Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen.

Zwei von fünf Jugendlichen würden als einen der drei Wünsche Reichtum wählen. Jeder dritte Wunsch war ein Gegenstand, zum Beispiel eine neue Spielkonsole. Etwa jeder Achte wünscht sich gute Noten oder Erfolg im Sport. Jeder Siebte hätte gerne Riesenkräfte. Jeder Fünfte wünschte sich Weltfrieden. Mädchen wünschten sich eher, dass der Wunsch die ganze ­Familie glücklich macht. Nur etwa jeder Zwanzigste wollte schöner aus­sehen oder dünner sein.

Welche Wünsche hast du?

1. Lies die Liste und ergänze drei eigene Wünsche.

ein cooles T-Shirt • eigener Computer im Zimmer • ein Haustier • Weltfriede • ­Smartphone • gute ­Freunde • ­jemand, der mich versteht, wenn es mir schlecht geht • sauberes Trinkwasser • genug zu essen • mehr ­Taschengeld • neue Turnschuhe • ein cooles neues ­Fahrrad • eine neue Spielkonsole • gute Noten • nie mehr Streit • ein ­Musikinstrument beherrschen • mehr Freizeit • eine lange Reise • eine ­glückliche ­Familie

2. Kreise die drei Wünsche ein, die dir am wichtigsten sind.

3. Markiere alle Dinge, die sich mit Geld kaufen lassen, mit Rot und alle, für die es kein Geld braucht, mit Grün. Sind deine drei wichtigsten ­Wünsche Konsumwünsche?

4. Macht Kaufen glücklich? Wähle ein Zitat aus und schreibe dem Denker deine Gedanken in mindestens fünf Sätzen.

«Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm

einige von seinen Wünschen.»

Epikur von Samos

«Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt ­augenblicklich Junge.»

Wilhelm Busch

«Es gibt ein erfülltes Leben trotz vieler ­unerfüllter Wünsche.»

Dietrich Bonhoeffer

FOKUS

Wie uns Werbung beeinflusst

Werbung will verkaufen. Und das geht am besten, wenn Menschen immer neue Wünsche haben. Wir lassen uns beim Kaufen von vielem beeinflussen. Wir kaufen Produkte häufig nicht, weil wir sie brauchen, sondern weil wir sie cool finden.

Was uns gefällt, behalten wir in Erinnerung. Wir denken dauernd darüber nach, und irgendwann «müssen» wir das Produkt haben. Das macht sich Werbung zunutze: Wenn wir Werbung sehen, fallen uns danach die Dinge, die wir cool finden, überall auf. Manchmal finden wir etwas cool, weil ein Idol es hat oder weil der Gegenstand gerade im Trend ist.

SPOTLIGHT

Was will Werbung?

Werbung will informieren, bekannt machen, den Verkauf fördern und das werbende Unternehmen in ein positives Licht rücken. Werbung will uns gezielt beeinflussen. Je nachdem, wo die Werbung erscheint – im Internet, in Zeitungen, im Fernsehen usw. – hat sie andere Formen.

Wie funktioniert Werbung?

SPOTLIGHT

Was ist ein Label?

Ein Label (oder Modelabel, sprich: Le-i-bel) bezeichnet sowohl eine Etikette als auch einen Markennamen. Heute werden Kleider meist sichtbar mit einer Etikette versehen, die auch Zierde ist. Bei Jeans oder T-Shirts ist ein Aufdruck oder eine aufgenähte Etikette üblich. Manchmal werden Labels auch aufgestickt. Labels machen Werbung. Sie sind ein Teil der Werbestrategie von ­Unternehmen.

1. Schau dir deine Kleider an. Wo findest du Labels?

2. Was heute «in» ist, ist morgen «out». Trends ändern sich immer wieder. ­Markiere in den Listen alles, was im Moment «in» ist, mit Grün und alles, was «out» ist, mit Rot.

Maxiröcke Facebook Lederjacke

Miniröcke Youtube Kapuzenpulli

kurze Haare Twitter Piercing

lange Haare Crocs Kleb-Tattoo

Schals Turnschuhe Uhr

Combat boots Kickboard Armreifen

Jeans mit Löchern Rollerblades

Instagram Rollschuhe

Aktuelle Frisuren

DISKUSSION

Umgang mit Trends

Diskutiert in Gruppen:

SPOTLIGHT

Was ist ein Trend?

Ein Trend ist eine Entwicklung in eine bestimmte Richtung. Oft beginnt eine kleine Gruppe von «Trendsettern» damit. Sobald der Trend die Massen erreicht und alle den Trend nachmachen, haben sich die Trendsetter bereits wieder nach etwas Neuem umgesehen und setzen bereits wieder den nächsten Trend.

FOKUS

Was uns bei der Produktwahl beeinflusst

Es gibt verschiedene Dinge, die bei der Anschaffung von Gegenständen wichtig sind:

Im Internet fehlt die Beratung beim Kauf. Dafür lassen sich im Internet leicht Informationen für Produktevergleiche finden. Auch Testergebnisse sind im Internet leicht zu finden.

1. Tut es Brian gleich: Wählt zu zweit ein Produkt, das euch beide interessiert, und sucht dafür verschiedene Angebote. Notiert das Produkt hier:

2. Findet den günstigsten und den teuersten Anbieter. Wie gross ist der Preisunterschied? Rechnet bei Anbietern aus dem Ausland die Preise in Franken um.

Günstigster Anbieter:

Teuerster Anbieter:

Preisunterschied:

SPOTLIGHT

Euro

Im europäischen Raum ist der Euro weit verbreitet. Es ist die Währung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EU). Im Moment machen 18 Länder beim Euro mit. Es gibt auch Länder, die zur EU gehören und nicht den Euro als Währung haben. In Grossbritannien beispielsweise ist nach wie vor das Pfund die Landeswährung.

Umrechnen von Währungen: www.euro-umrechner.org

Der Euro

FOKUS

Kaufen als Vertrag

Du kaufst im Supermarkt einen Kaugummi. Bist du dir bewusst, dass du damit einen Kaufvertrag abgeschlossen hast? Der Vertrag kommt dadurch zustande, dass du Geld gegen Kaugummi tauschst. Du bezahlst bar und bekommst im Gegenzug die Ware. Dieser Kauf heisst Zug-um-Zug-Kauf. Als Quittung für den Vertrag bekommst du einen Kassabon.

Wenn du anschliessend den gleichen Kaugummi am Kiosk günstiger findest, dann kannst du den Kaugummi aus dem Supermarkt nicht einfach zurückbringen. Du hast einen Vertrag abgeschlossen, und der gilt. Daher ist es wichtig, vor Vertragsabschluss (vor dem Kauf) die Preise zu vergleichen.

Auf Raten kaufen

Wer etwas anschaffen will, der hat zwei Möglichkeiten: Er spart, bis der nötige Betrag beisammen ist und kauft den Gegenstand in bar. Manche Menschen können oder wollen nicht auf einmal den ganzen Betrag ausgeben. Daher entscheiden sie sich für einen Ratenkauf. Sie bezahlen in mehreren Schritten. Die einzelnen Beträge sind dabei kleiner, insgesamt kostet der Gegenstand dann allerdings mehr. Der Verkäufer geht nämlich ein Risiko ein.

Ratenkäufe bedeuten, Schulden zu machen und sich für regelmässige Zahlungen zu verpflichten. Es ist fast immer günstiger, ein Produkt gleich bar zu bezahlen.

Barkauf oder Ratenzahlung?

1. Die Eltern von Brian und Julie wünschen sich ein Auto. Es soll zehn Jahre fahren. Wählt zu zweit ein Modell, das euch anspricht:

2. Recherchiert im Internet:

Wie viel Geld brauchen die Eltern, um dieses Auto in bar zu bezahlen?

Wie viel kostet ein Occasionwagen ungefähr?

Gibt es euer Auto auch «in Raten» zu kaufen? Zu welchen Bedingungen?

3. Angenommen, du willst einem Schulkollegen eine Spielkonsole für 100 Franken verkaufen, er kann dir allerdings nur jeden Monat 10 Franken bezahlen. Wie viele Raten wirst du von deinem Kollegen verlangen? Wie lange dauert es, bis er dir die Spielkonsole abbezahlt hat?

Vom Umgang mit dem eigenen Geld

Viele Kinder und Jugendliche bekommen regelmässig einmal pro Woche oder einmal pro Monat Taschengeld, das sie selbst verwalten dürfen, ohne dass die Eltern die Ausgaben kontrollieren.

Am besten übst du schon früh, dir ein Budget zu machen, wie es Brian und Julie für die Ferien im Tessin gemacht haben. Denn wer eigenes Geld hat, plant sinnvollerweise seine Einnahmen und Ausgaben. Ein Budget kann so aussehen:

1. Was sind deine fixen Ausgaben für Dinge, die du dir jeden Monat kaufst? Das können zum Beispiel Kosten für dein Mobiltelefon sein, eine Zeitschrift, die du immer kaufst, oder Ausgaben für dein Hobby. Trage sie in die richtige Spalte ein.

2. Welche Ausgaben sind veränderlich? Trage sie an der richtigen Stelle ein.

3. Wie viel willst du sparen? Trage einen Betrag bei den fixen Ausgaben ein, wenn du jeden Monat so viel sparen willst. Wenn du nur in diesem Monat sparen willst, dann trage den Betrag bei den veränderlichen Ausgaben ein.

Interaktiver Budgetplaner

Was sind Schulden?

FOKUS

Wie sparst du?

LÖSUNGEN

Seite 4, Aufgaben 1 und 2

Bei der Tauschbörse können alle Einwohnerinnen und Einwohner Gegenstände kostenlos bringen und mitnehmen, was ihnen gefällt. Vorteil ist, dass es für das Tauschen kein Geld braucht und somit alle mitmachen können. Manchmal sind dabei brauchbare Dinge zu finden, die anderen nutzlos erscheinen.

Seite 4, Aufgabe 3

Ein Loopgerät spielt ein zeitlich begrenztes Stück Musik, das zuvor aufgenommen wurde, in endlosen Schleifen (Loops) aneinandergereiht ab. Gewisse Musiker nehmen ihre Loops während der Darbietung auf und benutzen sie zum Beispiel als Begleitung für Gesang.

Seite 5, Aufgabe 3

Mit der Eingabe «Kaurischnecke» in eine Suchmaschine sind viele Bilder von Kaurischnecken zu finden.

Die Kaurischnecke kommt in tropischen Gewässern vor. Die Mehrzahl der Arten lebt im Indo­pazifik.

Seite 5, Aufgabe 4

Rinder, Ziegen, Felle, Silber- und Goldklumpen, Salz; im Zweiten Weltkrieg z.B. auch Zigaretten

Seite 8

Richtig sind 1, 3, 6, 7, 8.

Seite 9, Aufgaben 1 und 2

Die abgebildete Banknote (aus der Serie, die zwischen 1995 und 1998 erschienen ist) enthält

16 verschiedene Sicherheitsmerkmale.

1. Durchsichtsregister

2. Wasserzeichenporträt

3. Guillochen

4. Kinegramm

5. Mikrotext

6. Blindenzeichen

7. Iriodin-Ziffern

8. Wasserzeichenziffern

9. Kupferdruckziffern

10. Lochzahl

11. Chamäleonziffern

12. Ultraviolett-Ziffern

13. Metallische Ziffern

14. Kippeffekt

15. Seriennummer

16. Sicherheitsfaden

Seite 10, Aufgaben 1 und 2

Brian hat auch mitgeholfen, den Bandauftritt vorzubereiten. Daher will er auch einen Anteil der Gage bekommen.

Seite 10, Aufgabe 3

Lohn heisst das Geld, das jemand für seine Arbeit als Angestellte/r erhält. Künstlerinnen und Künstler erhalten eine Gage. Sie bekommen für ihre Auftritte Geld, mit dem sie alle ihre Vorbereitungen, die Miete der Proberäume, die Sozialleistungen usw. bezahlen.

Seite 10, Aufgabe 4

Die Frau mit den Schokoladefruchtspiesschen nimmt mit dem Verkauf Geld ein. Das ist jedoch nicht ihr Lohn. Zuerst bezahlt sie davon die Standmiete, die eingekauften Früchte, die Lagerhalle, die Produktionsräume usw. Erst am Schluss bleibt, wenn sie gut verkauft, – hoffentlich – etwas übrig. Das ist ihr «Einkommen».

Seite 13, Aufgabe 1

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Seite 14, Aufgaben 1 und 2

Der Vater will, dass Julie und Brian auch wissen, wie teuer eine Ferienreise ist und sich mit dem vorgesehenen Feriengeld nicht alle ihre Wünsche erfüllen lassen.

Seite 14, Aufgabe 3

Es zeigt sich schnell, dass nicht genug Geld vorhanden ist. Nun gilt es, eine Auswahl zu treffen.

Seite 14, Aufgabe 4

Eine genaue Planung hilft, dass das Geld für die wichtigsten Dinge reicht. So läuft man nicht Gefahr, wichtige Ausgaben zu vergessen. Sonst passiert es schnell, dass die Ferien am Schluss teurer sind als geplant.

Seite 16, Aufgabe 2

Wichtige Oberbegriffe können sein:

• Übernachtung

• Reise

• Essen

• Ausflüge

• Extras (Souvenirs usw.)

Seite 17, Aufgabe 2

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Seite 20, Aufgabe 2 (oben)

Brian sammelt Argumente und recherchiert im Internet.

Seite 27, Aufgabe 1

Fr. 30.–

Seite 27, Aufgabe 2

Fr. 24.80

Seite 27, Aufgabe 3

Fr. 5.20