MONEYFIT FÜR DIE SCHULE

MoneyFit ist eine Initiative von PostFinance mit dem Ziel, die Finanzkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken.

Auf moneyfit.postfinance.ch erfahren Sie mehr.

Lernen: Lernen Sie den Umgang mit Geld

Mithilfe interaktiver Medien lernen Sie, was Geld ist, wie es verdient, ­verwaltet und in eigener Verantwortung ausgegeben wird.

Spielen: Testen Sie Ihr Wissen rund ums Geld

Beantworten Sie die Testfragen korrekt, ist Ihnen der Erfolg im Spiel gewiss.

Gewinnen: Erfahren Sie mehr über den Wettbewerb

Zweimal im Jahr können Sie attraktive Preise gewinnen. Wie Sie mit etwas Glück schon bald zu den Gewinnern gehören, erfahren Sie unter moneyfit.postfinance.ch.

Informieren: Kommentar für Lehrpersonen (online)

Kommentar für Lehrpersonen und weitere Informationen zum Lehrmittel auf moneyfit.postfinance.ch

DIE HAUPTPERSONEN

Im Mittelpunkt des Lehrmittels «MoneyFit 3» steht eine sympathische junge Familie. Die Familie erlebt verschiedene Situationen rund ums Thema Geld. Die Geschichten drehen sich um die Erlebnisse der Geschwister Julie (18) und Brian (17). Sie gibt mehr Geld aus, als sie als Berufslernende verdient. Er handelt mit alten Uhren und verdient gutes Geld.

Zudem gibt es viele Informationen zu den Themen Risiko und Versicherung, Internethandel, Autokauf oder Auszug aus dem elterlichen Haushalt.

Entdecken Sie die spannende Welt des Geldes und lernen Sie dabei viel Neues zu den Themen

«Lohn – Versicherungen – Budget», «Handel – Internethandel», «Kauf – Finanzierung», «Kaufvertrag», «Selbstständigkeit» und «Sparen».

Philipp Fischer-Taylor (Vater) ist 48 Jahre alt und Buchhalter in einem kleinen Unternehmen. Sein Hobby ist Jazzmusik. Er spielt Klavier.

Pamela Fischer-Taylor (Mutter) ist 46 Jahre alt und selbstständige Physiotherapeutin. Sie stammt aus England, wo ihre Eltern leben.

Sohn Brian besucht die dritte Klasse des musischen Gymnasiums und spielt gerne Fussball.

Hund Nino ist ein alter Herr, frisst gern feine Leckerli und liegt am liebsten auf seiner warmen Decke.

Tochter Julie absolviert eine Lehre als ­Informatikerin und spielt Bassgitarre in einer Rockband.

Lohn – Versicherungen – Budget

Engpass

Julie hat seit kurzem eine Kreditkarte und macht nun erste Erfahrungen damit. Informieren Sie sich zur Lösung der folgenden Aufgaben gegebenenfalls im Internet.

1. Finden Sie heraus, wie eine Kreditkarte funktioniert.

2. Zählen Sie weitere Karten auf, die als Zahlungsmittel eingesetzt werden können.

3. Beschreiben Sie, wie diese anderen Karten funktionieren.

4. Vergleichen Sie die Kosten der verschiedenen Karten.

5. Finden Sie heraus, wie die Bank reagieren wird, wenn Julie Ende Monat nur einen Teil der Kreditkartenrechnung begleichen kann.

6. Vergleichen Sie Ihre Lösungen mit einer Partnerin / einem Partner.

7. Was raten Sie Julie?

Lohnabrechnung und Steuern

Julie ist im dritten Lehrjahr und erhält folgende Monatsabrechnung:

1. Erklären Sie die Abkürzungen «AHV», «ALV», und «NBU» in Julies Lohn­abrechnung.

2. Finden Sie heraus, warum Julie keine Beiträge für die Pensions­kasse ­abgezogen werden.

3. Gelegentlich werden im Lohnausweis Spesen aufgeführt. Erklären Sie den Begriff.

4. Wer Geld verdient, muss in der Regel Steuern zahlen. Finden Sie heraus, wann Sie steuerpflichtig werden.

5. Gehen Sie davon aus, dass Sie über Julies Einkommen verfügen und ­Steuern bezahlen müssen. Welcher Steuerbetrag ist am wahrschein­lichsten?

152675.png 100 Franken 152678.png 500 Franken 152680.png 1000 Franken

6. Klären Sie ab, was passiert, wenn Julie die Steuern nicht bezahlt.

7. Vergleichen Sie Ihre Lösungen in der Klasse.

Steuererklärung ausfüllen

SPOTLIGHT

Bruttolohn

Mit Bruttolohn wird der Betrag bezeich­net, der einer Arbeitnehmerin oder einem Arbeitnehmer gemäss Arbeits- oder Lehrvertrag zusteht.

Nettolohn

Nettolohn ist der Betrag, der nach Ab­zug von obligatorischen Versiche­­­rungsprämien (und eventuell Beiträgen an Unterkunft und Verpflegung) vom Bruttolohn übrigbleibt. Die Prämie für die obligatorische Unfallversicherung bezahlt die Arbeitgeberin / der Arbeit­geber.

Was wäre, wenn …

Was passiert, wenn Julie ihre Steuer­erklärung nicht ausfüllt?

Vorsorgesystem

Die Sozialversicherungen decken vor allem Einkommensausfälle ab, wenn wegen Krankheit, Invalidität, Unfall, Militärdienst, Mutterschaft, Arbeits­losigkeit oder im Alter keine Erwerbstätigkeit möglich ist. Sie decken auch das Risiko, dass beim Tod eines Ehepartners ­Einkommensausfälle entste-­hen. Die Beiträge für Sozialversicherungen werden in der Regel direkt vom Lohn abgezogen.

1. Klären Sie in einem ersten Schritt alle Abkürzungen in der Grafik, die Sie nicht verstehen.

2. Julie will später an der Fachhochschule studieren. Sie wird in dieser Zeit nichts verdienen. Klären Sie für Julie ab, ob sie während des Studiums AHV-­Beiträge bezahlen muss.

3. Erklären Sie Ihrer Partnerin / Ihrem Partner, was es für Folgen hat, wenn Julie für die Zeit ihres Studiums keine Beiträge an die AHV bezahlt.

4. Klären Sie ab, wie viel Julie verdienen muss, damit sie obligatorisch in der Pensionskasse versichert ist.

5. Julies Vater möchte nach der Pensionierung mehr Geld zur Verfügung haben, als er von der AHV und der Pensionskasse erhält. Er zahlt da­her bei seiner Bank auf ein 3a-Konto ein (3. Säule). Wie unterscheidet sich das Sparen auf einem Dritte-Säule-Konto vom Sparen auf einem nor­malen Sparkonto?

6. Entscheiden Sie sich für die richtige Variante: «Die Renten aus AHV oder IV und der Pensionskasse betragen zusammen rund

162781.png 40 % 162779.png 60 % 162777.png 80 % 162775.png 100 % des früheren Einkommens.»

7. Vergleichen Sie Ihre Lösungen mit einer Partnerin / einem Partner.

8. Diskutieren Sie in der Klasse, ob die Leistungen gemäss Frage 6 für den Lebensunterhalt im Alter ausreichend sind.

Wozu Versicherungen?

SPOTLIGHT

Versicherungen

Das Leben birgt Risiken in sich. Um bei unvorhergesehenen, negativen Ereignissen nicht noch in finanzielle Nöte zu geraten, schliessen wir Versicherungen ab. Grundsätzlich funktionieren Versicherungen nach dem Solidaritätsprinzip: Viele zahlen in eine Kasse ein, damit im Falle ­eines Schadens der geschädigten Person geholfen werden kann.

Obligatorische Versicherungen

Der Gesetzgeber hat einige Versicherungen für obligatorisch erklärt, um für die Bevölkerung in wichtigen Bereichen die Risiken abzudecken. Einige dieser Versicherungen haben Sie auf demLohnausweis bzw. beim Vorsorgesystem bereits kennengelernt. Weitere obligatorische Versi­cherungen sind die Kranken-, die Gebäude- oder die Motorfahrzeughaftpflichtversicherung.

Kosten

Für Versicherungen wendet eine Schweizer Familie im Durchschnitt 20 Prozent des Einkommens auf.

Krankenkasse

Zur Krankenkasse gehören die obligatorische Grundversicherung sowie freiwillige Zusatz­versicherungen. Die Grundversicherung deckt im Wesentlichen die Arzt- und Behandlungskosten, den Spitalaufenthalt in der allgemeinen Ab­teilung sowie die Medikamente ab. Die Ver­sicherten müssen sich an den Kosten beteiligen (Franchise, Selbstbehalt).

Prämien der Krankenkassen

Suchen Sie für die folgenden Aufgaben gegebenenfalls weitere Informa­tionen im Internet:

1. Erklären Sie einer Partnerin / einem Partner, unter welchen Umständen das Unfallrisiko bei der Krankenkasse versichert werden sollte.

2. Krankenkassen weisen in der obligatorischen Grundversicherung die gleichen Leistungen auf. Ihre Prämien können sich jedoch wesentlich ­unterscheiden. Beschreiben Sie, wie Sie vorgehen, wenn Sie die für Sie beste Kasse suchen.

3. Viele Schweizerinnen und Schweizer haben freiwillig eine Hausrat­versicherung abgeschlossen. Beurteilen Sie, wie zweckmässig das ist.

4. Wenn wir als Privatperson unbeabsichtigt einer anderen Person oder an fremdem Eigentum Schaden zufügen, kann dieser Schaden durch eine Privathaftpflichtversicherung gedeckt werden. Warum melden Sie den f­olgenden Fall Ihrer Privathaftpflichtversicherung? ­Markieren Sie die entsprechenden Passagen: Nach einer langen Partynacht stösst ­Julie aufgedreht und voller Energie die Tür zur Wohnung ihrer Freundin auf. Die Tür schlägt heftig an die Wand. Dabei wird das Saxophon der Freundin, das sich hinter der Tür befand, beschädigt. Die Kosten für dessen Reparatur muss Julie übernehmen.

5. Diskutieren Sie die Ergebnisse in der Klasse. Erstellen Sie eine Liste mit ­allen möglichen freiwilligen Versicherungen und finden Sie heraus, ­welche der freiwilligen Versicherungen die Mehrheit als sinnvoll er­achtet.

Ausgabenkontrolle

Julie berechnet aufgrund der letzten Monate ihre durchschnittlichen ­monatlichen Ausgaben in Franken:

Mit der App «Caritas My ­Money» behalten Sie den Überblick über Ihr Budget:

www.caritas.ch/mymoney

Finanzielle Bildung

DISKUSSION

Finden Sie heraus, bei welchen Positionen die meisten in der Klasse sparen würden. Diskutieren Sie auch den Beitrag an den elterlichen Haushalt (Kost und Logis).

Handel – Internethandel

FOKUS

Internethandel

Unter dem Begriff «Internethandel» werden alle Arten von Verkaufs­geschäften über das Internet zusammengefasst. Dabei bestehen grosse Unterschiede: Der Handel unter Privaten über Auktionsplattformen (eBay, Ricardo, tutti usw.) unterscheidet sich z. B. in wesentlichen Punkten vom Handel von professionellen Versandhäusern mit privater Kundschaft.

1. Verfügt Brian über die personenrechtlichen Voraussetzungen, um diese Uhr zu verkaufen? Darf er sie übers Internet anbieten? Begründen Sie Ihre Antwort.

2. Nennen Sie zwei Vorteile des Internethandels (oder elektronischen ­Handels).

3. Brian offeriert die Uhr auf einer einfachen, bekannten Gratisplattform (z. B. auf der Plattform www.tutti.ch), die keinen Geldverkehr ab­wickelt. Erklären Sie, wie der Verkauf Schritt für Schritt ablaufen wird, falls sich eine Käuferin / ein Käufer findet.

4. Beschreiben Sie, wie der Verkauf abgewickelt wird, wenn Sie eine neue Uhr bei einem Versandhaus übers Internet kaufen.

5. Diskutieren Sie in der Klasse, welche Art des Zahlungsverkehrs im Internethandel am sichersten ist.

SPOTLIGHT

Personenrecht

Das Personenrecht hält die Rechte von Personen fest.

Jeder Mensch ist rechtsfähig, seine Handlungsfähigkeit ist jedoch abhängig von der Mündigkeit und der Urteilsfähigkeit. Wer handlungsfähig ist, darf in eigener Verantwortung Verträge abschliessen. Wer urteilsfähig, aber noch nicht mündig ist, ist beschränkt handlungsfähig.

Internethandel

Zahlreiche Güter und Dienstleistungen werden heute online angeboten.

1. Kreuzen Sie in der folgenden Grafik für jede Ware oder Dienstleistung den Kaufkanal an, den Sie persönlich bevorzugen.

2. Tragen Sie in der Klasse die Ergebnisse zusammen und finden Sie heraus, welcher Verkaufskanal jeweils eine Mehrheit findet.

3. Diskutieren Sie in der Klasse, warum bestimmte Waren/Dienstleistungen gerne online bezogen werden.

Unterschiedliche Verkaufskanäle

Gemäss einer Umfrage bevorzugen die Kundinnen und Kunden für den ­Bezug von verschiedenen Dienstleistungen und Waren ganz unterschied­liche Verkaufskanäle.

Statistik Schweiz - Gesamtindikatoren

SPOTLIGHT

Recht und Internethandel

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Webshops bilden die Vertragsgrundlage, die Sie mit dem Händler eingehen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie diese, auch wenn bei ausländischen Anbietern darin zum Teil Abweichungen vom Schweizer Recht vorkommen können. Für Onlinekäufe existiert – anders als für sogenannte Haustürgeschäfte – (noch) kein gesetzlich geregeltes Rücktrittsrecht.

Gefahren im Internethandel

Mit dem wachsenden Umfang des Internethandels wächst auch die Zahl der Betrügereien. Bekannt ­werden in der Regel die grossen Betrugsfälle. Viele kleinere Delikte geraten nie an die Öffentlichkeit, weil nur selten Anzeige erstattet wird.

Folgende Tricks werden im Internethandel häufig ­verwendet:

• Sie überweisen das Geld und erhalten keine Ware.

• Sie überweisen das Geld und erhalten minderwer­tige oder defekte Ware.

• Die Ware kommt per Post. Sie finden nur Wertloses im Paket.

Weitere Risiken beim Onlinekauf

• Computer in Internetcafés usw. können mit Keyloggern (protokollieren und überwachen alle Aktivitäten auf dem Computer) verseucht sein, die Ihre Eingaben heimlich einem ­Betrüger übermitteln.

• Mit Phishing-Mails (mittels gefälschter E-Mails nach Passwörtern «angeln») versuchen ­Betrüger, private Daten (Passwörter, Codes usw.) von Ihnen zu erhalten.

• Produktfälschungen (z. B. Medikamente) werden über Spamsendungen angeboten.

1. Ordnen Sie in der folgenden Tabelle den Stichworten geeignete Massnahmen zu.

2. Diskutieren Sie die Lösungen in der Klasse.

SPOTLIGHT

Kriminalität im Internet

Im Internet gibt es ebenso Kriminalität wie in der realen Welt. Auch Betrüger machen sich die Vorteile des Internet­handels zunutze. Die Anonymität des Internets bietet den Betrügern zudem eine gute Deckung: Sie können sich falsche Identitäten zulegen und diese bei Bedarf blitzschnell ändern.

Internetbetrug

SPOTLIGHT

Zahlungsarten

Der Internethandel stützt sich zu einem guten Teil auf die traditionellen Zahlungsmittel ab. Die Mehrheit der Webshops bietet zwei bis vier Möglichkeiten der Zahlung an. Die meisten Kundinnen und Kunden bevorzugen das Bezahlen per Rechnung, per Onlineüberweisung oder Kreditkarte. Die Onlineanbieter hingegen ziehen eine Vorauszahlung vor, gefolgt von der Kreditkarte.

Neben der Barzahlung, die vor allem bei der persönlichen Übergabe der Handelsware noch vorkommt (v. a. beim Auktionshandel), herrschen die folgenden Zahlungsarten vor:

• Rechnung

• Nachnahme

• Vorkasse

• Virtuelle Konten (PayPal, ClickandBuy usw.)

• Plastikgeld (Prepaidkarten, Kreditkarten, Debitkarten)

1. Beschreiben Sie die verschiedenen Zahlungsarten in einem oder zwei Sätzen.

2. Diskutieren Sie mit einer Partnerin / einem Partner die Vor- und Nachteile der einzelnen ­Zahlungsarten.

3. Erklären Sie, warum Internethändler die Vorauszahlung und die Kreditkarte bevorzugen.

4. Vergleichen Sie den Internethandel mit dem normalen Handel und bestimmen Sie die Z­ahlungsarten, die nur im Internethandel vorkommen.

5. Bestimmen Sie Zahlungsarten, die im Internethandel nicht (oder kaum) vorkommen.

6. Diskutieren Sie die Lösungen in der Klasse und finden Sie heraus, welche Zahlungsarten in der Klasse bevorzugt werden.

7. Welche Zahlungsart ist für Brians Geschäft die geeignetste?

Was wäre, wenn …

… ein Internethändler nur noch Vorauszahlung per Überweisung akzeptiert?

Kauf – Finanzierung

Autokauf

Jedes der fünf Bandmitglieder erhält etwa 120 Franken pro Monat. Diese werden für die Pflege der Instrumente, für Rücklagen zum Kauf neuer Instrumente usw. eingesetzt. Von der jährlich erspielten Gage von rund 16 000 Franken wird die Hälfte (8000 Franken) für Proberaum, Transport, Organisation, Unterhalt usw. verwendet.

1. Beurteilen Sie, ob die Band einen Kleinbus kaufen soll. Nach welchen Kriterien entscheiden Sie?

2. Schätzen Sie ab: Kann die Band finanziell einen Kleinbus verkraften? Begründen Sie Ihren Entscheid.

3. Wo findet sich Ihrer Meinung nach im Budget der Band noch etwas Spielraum, um einen Bus zu finanzieren?

4. Welche Alternativen zu einem Kleinbus können Sie der Band empfehlen?

5. Vergleichen Sie Ihre Resultate mit einer Partnerin / einem Partner.

Was wäre, wenn …

… die Band einen Kleinbus geschenkt bekäme?

FOKUS

Unterhaltskosten

Die Kosten für ein Auto können in Fixkosten und varia­ble Kosten unterteilt werden.

Fixkosten

Die fixen Kosten umfassen Amortisation, Verkehrssteuer, Haftpflichtversicherung, evtl. Voll- oder

Teilkaskoversicherung, Selbstbehalte, Abstellplatz oder Garage sowie evtl. einen Verkehrsclubbeitrag und die Autobahnvignette.

Variable Kosten

Die variablen Kosten sind abhängig von den gefahrenen Kilometern und beinhalten Benzin, Reifen, Service bzw. Reparaturen, Öl, Fahrzeugpflege.

Amortisation

Dieser Betrag stellt die Rückstellung für den späteren Ersatz des Autos dar. Wer nach vier Jahren ein gleichwertiges Modell kaufen will und das Auto noch einen Marktwert von 40 Prozent des Kaufpreises hat, dann müssen jährlich 15 Prozent des Neupreises zurückgelegt werden.

Bei Occasionen wird vom Zustand und Alter des Autos ausgegangen und eine realistische Schätzung über die weitere Lebensdauer vorgenommen.

Kosten eines Musterautos

SPOTLIGHT

Haftpflichtversicherung

Die Motorfahrzeughaftpflichtversicherung ist obligatorisch. Damit sind Personen- und Sachschäden versichert, die durch den Betrieb des Fahrzeuges entstehen können.

Kaskoversicherung

Diese Versicherung ist nicht obligatorisch. Mit der Voll- oder Teilkaskoversicherung werden Schäden versichert, die am Auto durch Fremdeinwirkung entstehen können (z. B. Hagel- oder Parkschaden).

1. Der Vater ist mit Julies Berechnung nicht einverstanden und kommt auf eine wesentlich höhere Belastung. Rechnen Sie selbst die Tabelle durch und tragen Sie Werte ein, die für Sie und für Ihren Kanton gültig sind.

2. Diskutieren Sie in der Klasse die Frage, ob der Bus für die Band tragbar ist. Tragen Sie die Argumente dafür und dagegen zusammen.

Kauf – Finanzierung

Alle Bandmitglieder sind finanziell ähnlich gestellt wie Julie. Maximal kann jedes von ihnen gerade 300 Franken für eine Anzahlung zusammenkratzen, total also 1500 Franken. Da der Autohändler ein Interesse am Verkauf hat, offeriert er für die verbleibenden 7400 Franken zwei Finanzierungsvarianten:

a) Leasingvariante: Laufzeit 48 Monate, monatliche Belastung 183.83 Franken

b) Kreditvariante: Laufzeit 48 Monate, monatliche Belastung 179.35 Franken

Der Vertrag soll auf den Namen des einzigen Bandmitglieds lauten, das seine Lehre schon abgeschlossen hat und über ein Bruttoeinkommen von 4200 Franken verfügt. Die Bandmitglieder vereinbaren, die Kosten gleichmässig zu verteilen und die Beiträge jeweils pünktlich zu überweisen.

Autoleasings vergleichen

FOKUS

Finanzierungsarten

Leasing

Mit einem Leasingvertrag erhält man für eine bestimmte Zeit eine Sache zum Gebrauch und bezahlt dafür eine monatliche Rate. Die Sache gehört nicht der Leasingnehmerin / dem Leasingnehmer; deshalb ist die Person verpflichtet, sorgfältig mit der Sache umzugehen. Sie kann sie auch nicht verkaufen oder verschenken. Beim Autoleasing ist in der Regel eine Kaskoversicherung vorgeschrieben. Die vorzeitige Auflösung eines Leasingvertrages ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Kredit

Durch einen Kredit erhält eine Kreditnehmerin / ein Kreditnehmer für eine bestimmte Zeit fremdes Geld zur Verfügung. Dafür bezahlt die Person der Kreditgeberin / dem Kreditgeber einen Zins. Beim Kleinkredit enthält die monatliche Rate sowohl den Zins als auch einen Teil der Rückzahlung. Die Ware gehört der kreditnehmenden Person.

Konsumkreditgesetz

Dieses Gesetz soll Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer schützen. Wer den Kredit vergibt, ist verpflichtet, die Zahlungsfähigkeit von Kreditnehmerin und Kreditnehmer zu prüfen. Ferner wird eine maximale Zinshöhe vorgeschrieben.

1. Rechnen Sie sowohl für die Kredit- als auch die Leasingvariante aus, was der Autokauf insgesamt kostet.

2. Bei der Leasingvariante kommen noch Kosten für die Kaskoversicherung dazu. Finden Sie im Internet heraus, wie hoch die Prämie für diese Versicherung ungefähr ist.

3. Die Band entscheidet sich für den Kauf per Kredit. Zählen Sie die monatlichen ­Gesamtkosten (Kredit und Unterhalt) zusammen und bestimmten Sie den Anteil, den jedes Bandmitglied monatlich zu zahlen hat.

4. Sie haben auf Seite 8 bereits einmal Julies Budget der Realität angepasst. Beurteilen Sie nun aufgrund der neuen Situation, wie Julie die zusätzlichen Kosten tragen kann. Wo nehmen Sie Korrekturen vor?

5. Diskutieren Sie in der Klasse die finanzielle Situation von Julie wie auch jene der Band. Halten Sie Ihren Befund in einigen Stichworten fest.

Finanzielle Überraschungen

Bei der Fahrt zu einem Auftritt bleibt der Kleinbus plötzlich stehen. Der Bus wird von einem Pannendienst zur nächsten Garage gebracht. Die Garage meldet, dass das Getriebe blockiert habe, und offeriert ein Ersatzgetriebe sowie Aus- und Einbau für insgesamt 5000 Franken. Allerdings rät der Werkstattchef von der Reparatur ab, weil Wert und Kilometerstand des Autos in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Reparaturkosten stehen. Die Band entscheidet sich trotzdem für eine Reparatur, weil sich die Transporte mit Kleinbus leichter organisieren lassen als ohne. Jedes der Mitglieder muss bis Ende Monat 1000 Franken zahlen.

Julies finanzielle Lage ist angespannt, die Kreditkarte ist bis an die Limite ausgereizt. Nach dem Beschluss der Band zum Kauf des Kleinbusses hat sie ihr Budget bereits einmal angepasst, um die monatlich 165 Franken für Kredit und Unterhalt aufzubringen. Die hinzukommenden 1000 Franken für das Getriebe bringen sie ganz aus dem Lot.

Den monatlichen Zustupf aus der Bandkasse legt sie konsequent auf die Seite, da sie in absehbarer Zeit einen neuen E-Bass kaufen will. Dieser Betrag taucht daher in ihrem Budget nicht auf.

Julies Budget:

SPOTLIGHT

Zivilgesetzbuch, Artikel 323

1 Was das Kind durch eigene ­Arbeit erwirbt und was es von den Eltern aus seinem Vermögen zur Ausübung eines Berufes oder eines eigenen Gewerbes herausbekommt, steht unter seiner Verwaltung und Nutzung.

2 Lebt das Kind mit den Eltern in häuslicher Gemeinschaft, so können sie verlangen, dass es einen angemessenen Beitrag an seinen Unterhalt leistet.

1. Prüfen Sie Julies Budget und korrigieren Sie es. Diskutieren Sie die Situation in der Klasse und formulieren Sie eine Empfehlung für Julie.

2. Julie wendet sich an ihre Eltern und bittet um Entlastung, da Brian als Gymnasiast alles bezahlt erhalte. Lesen Sie das Spotlight und diskutieren Sie in der Klasse Julies Bitte an die Eltern. Welche Argumente sprechen für Julies Anliegen?

Kaufvertrag

Kaufvertrag

1. Brian kauft eine Kamera. Vergleichen Sie den Preis eines Fachgeschäftes für eine bestimmte Kame­ra (Werbung in der Tagespresse) mit den Angeboten der Onlineshops für den gleichen Kameratyp. Wo ist die Kamera günstiger?

2. Brian verkauft einen Teil seiner alten Uhren übers Internet. Nun geht er selbst in ein Fachgeschäft. Beschreiben Sie einen Vorteil, den ein Fachgeschäft gegenüber einem Onlineshop bietet.

3. Diskutieren Sie in der Klasse, wie lange der Preis verbindlich ist, den der Verkäufer im Fachgeschäft nennt.

4. Beurteilen Sie, ob bei dieser Ausgangslage ein Verkauf stattfinden kann. Begründen Sie Ihren Entscheid.

FOKUS

Kaufen

Viele Waren kaufen wir beim Grossverteiler. Wir neh­men sie aus dem Regal und bezahlen sie an der Kasse.  Was so einfach abgewickelt werden kann, ist eigentlich ein doppeltes Rechtsgeschäft: Eine Partei ist gewillt, eine Ware gegen eine bestimmte Menge Geld herzugeben, und eine andere Partei ist gewillt, ­gegen diesen Betrag das Eigentum an einer bestimmte Ware zu erwerben. Die Absichten der beiden Parteien müssen vollständig übereinstimmen, damit ein Kaufvertrag entstehen kann.

Kauf und Konsum – Rechte

FOKUS

Ablauf des Kaufvertrages

Kaufverträge entstehen in der Regel in einem «Schritt-für-Schritt»-Prozess. So wird sichergestellt, dass die Absichten der beiden Parteien tatsächlich übereinstimmen:

1. Anfrage, 2. Angebot, 3. Bestellung, 4. Lieferung,
5. Bezahlung, 6. Ausstellen der Quittung

1. Betrachten Sie noch einmal die Situation von Seite 17. Diskutieren Sie zusammen mit einer Partnerin / einem Partner, welche Schritte Brian beim Kauf der Kamera bereits hinter sich gebracht hat.

2. Schreiben Sie zu zweit die Geschichte weiter bis zum vollständigen Zustandekommens des Kaufvertrages.

3. Vergleichen Sie Ihre Geschichte mit jener eines anderen Teams. Überprüfen Sie dabei, ob in beiden Geschichten die einzelnen Schritte deutlich erkennbar sind.

FOKUS

Die Bedeutung der einzelnen Schritte
beim Kaufvertrag

• Anfrage: Sie erfolgt mündlich, schriftlich oder durch konkretes Handeln (z. B. das Prüfen der Ware in der Auslage des Geschäftes) und dient lediglich der Information.

• Angebot: Verbindliche Angebote sind z. B. Auslagen mit Preisschildern oder Auskünfte des Verkaufspersonals. Sie bilden die Grundlage für die weiteren Schritte. Angebote in Prospekten oder Inseraten gelten jedoch als unverbindlich.

• Bestellung: Wer ein verbindliches Angebot mündlich oder schriftlich annimmt, schliesst den Kaufvertrag ab. Beide Seiten müssen sich nun an ihre Zusagen halten.

• Lieferung: Mit der Übergabe oder Lieferung erhält die Käuferin / der Käufer das Eigentum an der Ware.

• Bezahlung: Der vereinbarte Preis für die Ware ist entweder sofort oder innerhalb einer festgelegten Frist zu bezahlen. Erst damit ist das gegenseitige Rechtsgeschäft «Kauf» abgeschlossen.

• Quittung: Sie beweist, dass die Ware bezahlt wurde. Quittungen sind aufzubewahren. Sie dienen oft zusätzlich als Grundlage für Garantieleistungen.

1. Sie kaufen beim Grossverteiler Brot, Käse und Birnen ein. Beschreiben Sie die einzelnen Schritte (Ablauf) des Kaufes. Tragen Sie die entsprechenden Stichworte in die Tabelle ein.

2. Sie werden beim Verlassen des Geschäftes vom Chef des Geschäftes kontrolliert, weil er Sie des Diebstahls verdächtigt. Wie beweisen Sie, dass Sie die eingepackte Ware zu Recht ­besitzen?

3. Brian (vgl. Comic auf Seite 17) ist mit dem Preis nicht einverstanden, den der Verkäufer nennt. Er möchte mit Verweis auf Internetangebote einen tieferen Preis aushandeln. Darf er das? Begründen Sie Ihre Antwort.

4. Rollenspiel: Julie kauft am Bahnhofskiosk ein Modejournal. Nach fünf Minuten bringt Sie es mit der Begründung zurück, sie habe eigentlich ein anderes kaufen wollen. Die Dame am Kiosk verweigert den Umtausch. Spielen Sie die Szene und argumentieren Sie aus rechtlicher Sicht.

Kaufkraft

FOKUS

Mögliche Probleme beim Kaufvertrag

So einfach ein Kauf in der Regel abläuft, so zahlreich sind die Probleme, die dabei entstehen können.

Lieferverzug: Die Ware wird verspätet oder gar nicht geliefert. Die Käuferin / der Käufer muss dann (schriftlich) eine Nachfrist setzen. Verstreicht die Nachfrist, so kann die Käuferin / der Käufer sich wehren. Sie/er kann …

• weiterhin auf der Lieferung bestehen,

• auf die Lieferung verzichten und Schadenersatz verlangen,

• vom Vertrag zurücktreten.

Mangelhafte Lieferung: Die Käuferin / der Käufer muss die Ware nach der Lieferung prüfen. Ist diese mangelhaft, so muss sie/er dies per Mängelrüge (Brief mit Hin­weis auf die Mängel) sofort schriftlich der Verkäuferin / dem Verkäufer mitteilen. Grundsätzlich bestehen für die Käuferin / den Käufer drei Möglichkeiten:

• Ersatzlieferung

• Preisminderung

• Kauf rückgängig machen

Zahlungsverzug: Die Käuferin / der Käufer muss die Ware innerhalb der vereinbarten Frist bezahlen. Danach kann die Verkäuferin / der Verkäufer mahnen und schliesslich eine Betreibung einleiten.

Je nach Art des Kaufes und des (schriftlichen) Vertrages können sich Abweichungen von diesen Bestimmungen ergeben. Daher lohnt es sich, sich gut zu informieren und Verträge genau durchzulesen.

Welchen Rat geben Sie in der jeweiligen Situation?

1. Julies Freundin heiratet. Die Schneiderin kann das Hochzeitskleid nicht rechtzeitig liefern.

2. Brian testet seine neue Kamera noch am Tag des Kaufes. Dabei stellt er fest, dass das Auto­focus-System bei einer bestimmten Distanz nicht ein­­wandfrei funktioniert.

3. Julie kauft teure Markenjeans. Nach wenigen ­Tagen merkt sie, dass die Nähte an mehreren Orten ­aufgehen.

4. Pamela kauft ihrem Neffen zum Geburtstag ein Playmobilauto und lässt es als Geschenk ein­packen. Beim Auspacken am Geburtstag stellt Pamela fest, dass es defekt ist. Sie reklamiert beim Verkäufer. Dieser will das Auto nicht austauschen, weil es vor mehr als drei Wochen gekauft worden sei.

5. Erklären Sie in Stichworten, welche Funktion einer Quittung in jedem dieser Fälle zukommt.

6. Verfassen Sie zu Aufgabe 4 eine Mängelrüge.

Selbstständigkeit

Julie zieht zu ihrem Freund

1. Der Auszug von zu Hause bringt viele – auch finanzielle – Änderungen mit sich. Tragen Sie möglichst viele dieser Änderungen in der Klasse zusammen

2. Was raten Sie Julie? Soll sie das Zimmer bei Mike beziehen? Begründen Sie Ihren Rat in einem oder zwei Sätzen.

3. Was ändert sich im elterlichen Haushalt nach dem Auszug? Stellen Sie zwei oder drei ­Vermutungen an.

4. Tauschen Sie die Ergebnisse in der Klasse aus.

Umzug – Checkliste

FOKUS

Eigene Wohnung / eigenes Zimmer

Es ist günstiger, eine Wohngemeinschaft mit Gleichgesinnten zu bilden, als eine Wohnung alleine zu bewohnen. So können u. a. die Kommunikationskosten (z. B. Internetanschluss) geteilt werden. Und bei einem Einzug in eine bestehende Wohngemeinschaft genügt es meistens, einige Möbelstücke von zu Hause mit­zunehmen. Wohngemeinschaften sind allerdings nicht jedermanns Sache.

Viele Ratgeber empfehlen, dass die Miete nicht mehr als ein Drittel des monatlichen Einkommens ausmachen soll. Vor allem bei kleineren Einkommen ist es ratsam, für die Miete (inklusive Nebenkosten) nicht mehr als ein Viertel auszugeben.

Grundsätzlich ist die Versicherungssituation zu überprüfen. Mit dem Auszug von zu Hause gilt z. B. die elterliche Haftpflichtversicherung nicht mehr.

Was kostet die Selbstständigkeit?

Pamela und Julie erstellen zusammen auf der Grundlage des Lehrlingslohns ein Budget. Dabei orientieren sie sich an den Richtlinien der Budgetberatung. Sie stützen sich dabei auch auf das aktuelle Budget ab.

1. Wo lassen sich gegenüber Pamelas und Julies Budget Einsparungen erzielen? Prüfen Sie zusammen mit einer Partnerin / einem Partner diese Einsparungen auf ihren Realitätsgehalt. Tragen Sie die neuen Werte in die leere Spalte ein.

2. Beurteilen Sie Julies finanzielle Situation. Welches der folgenden Urteile scheint Ihnen angemessen?

prekär – sie lebt über ihre Verhältnisse

knapp – das geht nur gut, wenn nichts
Unvorhergesehenes dazu kommt

im grünen Bereich

3. Begründen Sie Ihre Einschätzung. Besprechen Sie diesen Punkt mit einer Partnerin / einem Partner.

4. Julie ist nach wie vor in der Ausbildung. Diskutieren Sie in der Klasse, welche Kosten noch von den Eltern getragen werden sollten. Begründen Sie diese Vorschläge.

5. Spielen Sie in der Klasse ein Rollenspiel: Julie, ­Pamela und Philipp diskutieren Julies geplanten Auszug. Der Rest der Klasse beobachtet die Diskussion und ­notiert sich die Argumente der drei Personen.

6. Die Klasse entscheidet sich in einer Diskussion für oder gegen Julies Auszug und begründet den ­Entscheid.

Und ausserdem …

Wer aus dem Elternhaus auszieht, macht einen wichtigen Schritt in die Selbstständigkeit. Neben den Finanzen sind noch weitere Punkte zu beachten.

1. Mike, Julies Freund, hat den Mietvertrag unterschrieben. Finden Sie heraus, welchen mietrechtlichen Status Julie hat.

2. Die Mietzinskaution teilen sich die drei Bewohner der Wohnung. Julie muss also ihrem Vorgänger in der Wohngemeinschaft dessen Anteil von 800 Franken auszahlen. Angesichts ihrer knappen Finanzen sucht sie nach Finanzierungsmöglichkeiten. Helfen Sie Julie und suchen Sie im Internet.

3. Vergleichen Sie in der Klasse die verschiedenen ­Möglichkeiten der Kautionsfinanzierung und achten Sie dabei auch auf die Kosten.

4. Beim Bezug hantiert Julie unvorsichtig mit einer Schranktüre und beschädigt ein Fensterglas. Wer soll die beträchtlichen Kosten übernehmen?

FOKUS

Mietvertrag

Der Mietvertrag regelt die Höhe von Miete und Nebenkosten, die Kündigungsfristen, Kündigungstermine und allgemeine Vertragsbedingungen. Er enthält auch die Hausordnung.

Bei Mietern im Studium oder in der Ausbildung kann der Vermieter verlangen, dass die Eltern als Solidarmieter den Mietvertrag mitunterzeichnen.

Untermiete

Untermieter haften gegenüber der Person, die den Miet­vertrag abgeschlossen hat. Es ist empfehlenswert, die wichtigsten Punkte wie Mietzinshöhe, Kündigungsfristen und Haftungsfragen schriftlich festzuhalten.

Nebenkosten

Die Nebenkosten verrechnen Auslagen wie Heizungs- und Warmwasserkosten, Beleuchtung der allgemeinen Räume, Entschädigung der Hauswartung, TV- und Radioanschlussgebühren usw.

Mietkaution

Die Mietkaution ist eine Sicherheitsleistung, die beim Mietantritt auf ein als «Mietzinsdepot» bezeichnetes Konto einbezahlt wird. Sie darf höchstens das Dreifache einer Monatsmiete betragen.

Schäden

Die Mieter gemäss Mietvertrag haften gegenüber dem Vermieter für Schäden. Untermieter sollten schriftlich festhalten, wie weit sie für Mietzins und Schäden aufkommen.

Übergabe

Bei der Wohnungsübergabe werden in einem Protokoll alle Schäden und Abnützungen der Wohnung auf­geführt. Weitere Schäden müssen innert 14 Tagen nach der Wohnungsübergabe schriftlich mit eingeschrie­benem Brief dem Vermieter gemeldet werden. Bei einer Kündigung müssen die Mieter für zusätzlich entstandene Schäden aufkommen. Untermieter sollten ein internes Protokoll erstellen.

Mietrecht – Mietvertrag

Was wäre, wenn …

… sich Julie nach zwei Monaten von Mike trennt?

Sicher ist sicher?

Julie ist der Ansicht, dass sich für sie eine Hausratversicherung nicht lohnt, da sie ja nur ein Bett, ein Pult und einen Schrank von zu Hause mitgenommen hat.

FOKUS

Hausratversicherung

Unsere Gebrauchs- und Einrichtungsgegenstände werden unter dem Begriff Hausrat zusammengefasst. Die Hausratversicherung deckt Schäden ab, die durch euer, Wasser, Unwetter (Elementarschäden) oder Diebstahl entstehen. Diebstahl ausserhalb der ­Wohnung muss meistens zusätzlich in die Versicherung eingeschlossen werden.

Wohngemeinschaften können sich bei einem Wohnpartner mitversichern lassen. So wird der Wert des Hausrats von allen Wohnpartnern erfasst und in der ­Police aufgeführt. Wechsel unter den Wohnpartnern sind der Versicherungsgesellschaft zu melden, evtl. ist die Versicherung anzupassen.

Privathaftpflichtversicherung

Wenn wir als Privatperson unbeabsichtigt einer anderen Person oder an fremdem Eigentum Schaden zufügen, kann dieser Schaden durch eine Privathaftpflichtversicherung gedeckt werden. Da solche Schäden ins Geld gehen können, ist der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung sehr zu empfehlen.

Einige Gesellschaften versichern zwar unter bestimmten Bedingungen Wohngemeinschaften, doch emp­-

­­fiehlt sich in der Regel eine eigene Privathaftpflichtversicherung für jede Person. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass Schäden an Wohnpartnern oder an deren Eigentum nicht vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden.

70 Fragen an die Versicherungen

1. Julie spart bei den Transportkosten und fährt daher häufig mit dem Fahrrad zur Arbeit. Eines Abends ist das Velo verschwunden. Finden Sie heraus, welche Art von Versicherung diesen Diebstahl decken könnte und worauf Julie bei Vertragsabschluss achten muss.

2. Julie benützt in der Wohngemeinschaft auch Güter der beiden anderen Wohnpartner, z. B. Geschirr oder die Möbel im gemeinsamen Wohnraum. Erklären Sie Julie, warum der Abschluss einer Hausratversicherung (bzw. der Einschluss in eine gemeinsame Hausratversicherung) daher sinnvoll ist.

3. Erklären Sie Julie ebenfalls, warum unter den ­Voraussetzungen von Aufgabe 2 der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung sinnvoll ist. Worauf soll sie dabei besonders achten?

4. Mike hilft Julie beim Einrichten und montiert eine Aufhängevorrichtung für die Gitarren. Dabei bohrt er eine Heizleitung an. Die Wohnung steht unter Wasser, in der Wohnung darunter sind Wasserschäden an der Decke sichtbar. Beurteilen Sie, welcher Versicherung er den Schaden melden kann.

5. Diskutieren Sie in der Klasse, welche Versicherungen abgeschlossen werden sollten, wenn Sie sich vom Elternhaus lösen und selbstständig werden.

SPOTLIGHT

Goldene Regeln

Geld, Konsum und Schulden sind wichtige Themen für junge Menschen. Die «zehn goldenen Regeln im Umgang mit Geld» helfen ihnen, die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern:

1. Geben Sie Ihr Geld überlegt aus.

2. Behalten Sie Ihre Kreditkartenausgaben im Griff.

3. Sparen Sie für grössere Ausgaben.

4. Sparen Sie für Ungeplantes.

5. Bilden Sie sich weiter.

6. Rechnen Sie vor dem Zügeln.

7. Kalkulieren Sie bei einem Autokauf alle Kosten.

8. Prüfen Sie Ihren Anspruch auf Unterstützung.

9. Prüfen Sie die Risiken bei Kredit und Leasing.

10. Lassen Sie sich frühzeitig beraten.

Zu jeder goldenen Regel gibt es ein Merkblatt.

Weitere Information finden sie unter:

www.goldene-regeln.ch

Sparen

FOKUS

Sparen

Sparen bedeutet, einen Teil des zur Verfügung ­stehenden Geldes nicht für den alltäglichen Konsum auszugeben, sondern für spezielle Auslagen

(z. B. grössere Anschaffungen) auf die Seite zu legen.

Gespart wird z. B. für

Rückstellungen

Auch Ausgaben, die vielleicht nicht monatlich, aber doch regelmässig und voraussehbar anfallen (z. B. Steuern, Versicherungen, Arztrechnungen), müssen im Budget eingeplant werden. Diese Beträge werden unter dem Begriff «Rückstellungen» zusammengefasst. Damit es nicht bei der Absicht bleibt, wird der Betrag für die gesamten Rückstellungen mit Vorteil jeweils auf ein separates Konto überwiesen.

Sparen

1. Schauen Sie nach, welche Rückstellungen Julie im Budget festhält (Seite 21).

2. Rechnen Sie aus, wie viele Prozent des Nettolohnes Julies Rückstellungen umfassen (ohne den Betrag für den Kleinbus der Band).

3. Diskutieren Sie in der Klasse, ob weitere Rückstellungen sinnvoll sind.

4. Brian erhält von seinen Eltern einen Jugendlohn (für Taschengeld, Handy, Kleider, Schuhe, Körperpflege, Velo und Schulmaterial). Diskutieren Sie mit einer Partnerin/einem Partner, wo bei ihm die Rückstellungen zu finden sind.

5. Vergleichen Sie in der Klasse Ihre Sparziele. Erstellen Sie eine Rangliste mit den vier meist­genannten Sparzielen.

Weniger ausgeben – mehr sparen

Jeder Franken, den Sie nicht ausgeben, ist ein gesparter Franken. Geiz verdirbt aber die Laune. Intelligent Geld zu sparen, kann hingegen Spass machen. Wirtschaften Sie clever und konsumieren Sie mit Freude!

FOKUS

Kaufen Sie nur, was Sie brauchen

Verlockungen sind überall. Halten Sie sich an Ihr Budget und Ihre Einkaufsliste. Nehmen Sie nie zu viel Geld mit und bezahlen Sie bar.

Vergleichen Sie

Informieren Sie sich immer vorgängig im Internet oder bei verschiedenen Händlern über die Preise und das Produkt. Nutzen Sie im Internet auch spezielle ­Vergleichshilfen. Kaufen Sie konsequent am günstigsten Ort das günstigste Produkt. Prüfen Sie Aktionen genau, häufig sind diese gar nicht so günstig.

Handeln Sie Preise aus

Auch bei uns sind Preise nicht immer fix. Legen Sie für sich ein Preisziel fest. Behalten Sie dieses Ziel für sich. Fragen Sie immer nach Rabatten. Darf die Verkäuferin /der Verkäufer keine Rabatte geben, dann kann es vielleicht die/der Vorgesetzte. Lassen Sie sich Zeit beim Verhandeln. Schaffen Sie eine gute Gesprächsbasis zur Verkäuferin / zum Verkäufer. Bei Ausstellungsobjekten oder kleinen Mängeln ist ein Preisnachlass üblich. Aber bleiben Sie realistisch, 50 Prozent Rabatt gibt’s nicht.

Tauschen, teilen und mieten

Viele Dinge brauchen Sie wenig bis selten. Häufig gibt es Alternativen zu einem Kauf.

1. Im Internet finden Sie viele Seiten mit Spartipps. Notieren Sie für sich zehn Spartipps, die Sie am sinnvollsten finden.

2. Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse in der Klasse. Erstellen Sie eine Rangliste mit den besten Tipps.

3. Nehmen Sie ein Produkt, das Sie in absehbarer Zeit erwerben wollen. Suchen Sie im Internet nach Informationen. Vergleichen Sie die Preise. Finden Sie ähnliche Produkte, die Ihnen den­ gleichen Dienst erweisen. Notieren Sie den tiefsten und den höchsten Preis, den Sie gefunden haben.

4. Tauschen Sie Ihre Erfahrungen aus Aufgabe 3 mit einer Partnerin / einem Partner aus. Halten Sie zwei oder drei Regeln für künftiges Einkaufen schriftlich fest.

5. Das nebenstehende Bild vergleicht verschiedene Anbieter von sogenannten 3a-Konten (3. Säule). Untersuchen Sie die Angebote in Partnerarbeit. Wo können sie am meisten sparen? Für welches Angebot würden Sie sich entscheiden? Begründen Sie Ihren Entscheid.

Sharing Landschaft in der Schweiz

Wohin mit dem Ersparten?

Sparerinnen und Sparer wollen ihr Geld möglichst risikofrei und gleichzeitig gewinnbringend anlegen. Und sie möchten vielleicht kurzfristig über das Geld verfügen können, wenn sich eine bessere Anlagemöglichkeit bietet oder wenn die Lebensumstände es verlangen. Doch auf­gepasst! Von diesen drei Zielen lassen sich immer nur zwei gleichzeitig verfolgen: Eine risikofreie Anlage ist in der Regel mit tiefem Ertrag verbunden, ein hoher Ertrag mit einer langfristigen Anlage oder einem hohen Risiko.

FOKUS

Zins

Entschädigung für die Nutzung eines ausgeliehenen Gutes oder einer Geldsumme.

Aktie

Wertpapier, das einen Anteil an einer Aktiengesellschaft (AG) darstellt. Aktionäre haben Anrecht auf einen Teil des Gewinns. Wenn das Unternehmen Verluste macht, verliert die Aktie an Wert. Aktien grosser Gesellschaften werden an der Börse gehandelt.

Obligation

Wertpapier, das einen Anteil an einer Anleihe darstellt. Unternehmen oder Staaten beschaffen sich über ­Anleihen Geld und zahlen dafür einen Zins. Nach einer festgelegten Frist wird die Obligation zurückbezahlt.

Wenn das Unternehmen oder der Staat Bankrott geht, wird die Obligation wertlos.

Fonds

Ein Sammelbecken für Anlagegelder. Diese werden ­gebündelt in bestimmten Bereichen angelegt. Die Anlegerinnen und Anleger erhalten einen Anteil am ­Gewinn. Beispiel: Mit den Geldern eines Immobilienfonds ­werden Grundstücke und Bauten gekauft.

Risiko

Möglichkeit, dass ein Schaden oder ein unerwünschtes Ereignis eintritt

Rendite

(Jährlicher) Ertrag einer Geldanlage (gemessen in ­Prozenten der eingesetzten Summe)

Liquidität (Verfügbarkeit)

Möglichkeit, Anlagen/Wertpapiere schnell gegen Geld zu verkaufen

Anlegen

1. Betrachten Sie noch einmal die Tabelle von Aufgabe 5 auf Seite 26. Erklären Sie, warum so kleine Zinsdifferenzen so grosse Unterschiede bei den Auszahlungen bewirken können. ­Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit einer Partnerin / einem Partner.

2. Informieren Sie sich im Internet und füllen Sie die folgende Tabelle aus. Diskutieren Sie ­anschliessend in der Klasse Ihre Ergebnisse.

LÖSUNGEN

Seite 4

Aufgabe 1: Ermöglicht bis zu einer vereinbarten monatlichen Limite (Höchstbetrag) bargeldlosen Bezug von Waren und Dienstleistungen, kann weltweit eingesetzt werden, der geschuldete Betrag wird Ende Monat in Rechnung gestellt.

Aufgabe 2: Debitkarten, Preaidkarten, Kundenkarten

Aufgabe 3: Direkte Belastung, Voreinzahlung, im Übrigen analog zur Kreditkarte.

Aufgabe 4: Kreditkarten kennen eine Jahresgebühr, Bargeldbezug kann auch bei Debitkarte kosten.

Aufgabe 5: Sie wird Verzugszins einfordern.

Aufgabe 6: individuelle Antworten

Aufgabe 7: Individuelle Antworten. Aber: Bei Julies finanziellen Bedingungen ist die Kreditkarte äusserst zurückhaltend einzusetzen. Und Bargeldbezüge mit der Kreditkarte sind tabu.

Seite 5

Aufgabe 1: Das Kürzel «AHV» fasst die Alters- und Hinterlassenen-Versicherung, die Invalidenversicherungen und die Erwerbsersatzordnung für Militärdienstpflichtige zusammen. «ALV» steht für Arbeitslosenversicherung und «NBU» bedeutet Nichtbetriebsunfallversicherung.

Aufgabe 2: Julies Einkommen ist zu klein.

Aufgabe 3: Mit Spesen werden Auslagen entschädigt, die bei der Berufstätigkeit anfallen (z. B. Fahrspesen).

Aufgabe 4: unterschiedlich nach Kanton

Aufgabe 5: 100 Franken

Aufgabe 6: Verzugszins, Bezahlung spätestens mit definitiver Veranlagung, Abzahlungsvereinbarung, Betreibung.

Aufgabe 7: abhängig von der Diskussion in der Klasse

Was wäre, wenn …? Wer die Steuererklärung auch nach einer Mahnung nicht ausfüllt, erhält von der Steuerverwaltung eine Einschätzung. Eventuell wird eine Busse fällig.

Seite 6

Aufgabe 1: UVG = Bundesgesetz über die Unfallversicherung ­(Unfallversicherungsgesetz); BVG = Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge; Suva
= Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Aufgabe 2: ja, derzeit (2014) 480 Franken pro Jahr

Aufgabe 3: Leistungskürzungen, innerhalb von 5 Jahren kann nachbezahlt werden.

Aufgabe 4: Momentan (2014) 21 060 Franken pro Jahr.

Aufgabe 5: Zins- und Steuervorteile, begrenzte Einzahlung möglich, Rückzugsbeschränkung

Aufgabe 6: 60 Prozent des früheren Einkommens

Aufgaben 7 und 8: individuelle Antworten

Seite 7

Aufgabe 1: wöchentliche Arbeitszeit von weniger als 8 Stunden.

Aufgabe 2: Sich eine Übersicht auf Vergleichsplattformen verschaffen und zur richtigen Zeit eine Offerte machen lassen

Aufgabe 3: Die Hausratversicherung deckt Schäden ab, die an Gegenständen, die nicht Gebäudebestandteile sind, durch Feuer, Wasser, Diebstahl oder Glasbruch entstehen. Wenn in kurzer Zeit Kleider und Möbel neu angeschafft werden müssen, kann das schnell die finanziellen Möglichkeiten überschreiten.

Aufgabe 4: Nach einer langen Partynacht stösst Julie aufgedreht und voller Energie die Tür zur Wohnung ihrer Freundin auf. Die Tür schlägt heftig an die Wand, und dabei wird das Saxophon der Freundin beschädigt. Die Kosten für dessen Reparatur muss Julie übernehmen.

Aufgabe 5: Resultat abhängig von der Diskussion in der Klasse. Liste: Zusatzversicherung zur Krankenkasse, Lebensversicherung, Erwerbsausfallversicherung, Wertsachenversicherung, Rechtschutzversicherung, Kaskoversicherung (Fahrzeug), Gebäudeversicherung (Zusatz), Bauversicherung, Reiseversicherung, Haustierversicherung usw. Mit einiger Wahrscheinlichkeit werden Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung als sinnvoll erachtet werden.

Seite 8

Aufgaben 1 und 4

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Aufgabe 2: Die Ausgaben sind deutlich höher als die Ausgaben.

Aufgabe 3: Julie muss bei den persönlichen Ausgaben sparen. Die Fixkosten lassen sich in der Regel kaum ändern, und bei den Rückstellungen besteht lediglich bei der Position Ferien/Sparen Spielraum.

Aufgabe 5: individuelle Antwort

Aufgabe 6: Individuelle Antwort, aber bei Positionen, die v. a. fremdbestimmt sind, lassen sich Einsparungen kaum erzielen (z. B. Schulmaterial).

Aufgabe 7: individuelle Antwort

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Aufgabe 1: Brian ist beschränkt handlungsfähig, Geschäfte über den Betrag von 200 Franken darf er alleine vornehmen.

Aufgabe 2: schnelles Angebot, breiter Vergleich des Angebotes, kein Aufsuchen eines Ladens, zu jeder Tageszeit erreichbar

Aufgabe 3: Kontaktaufnahme, Klärung von hängigen Fragen, Klärung von Übergabe- und Zahlungsart: i. d. R. persönlich und bar.

Aufgabe 4: Die Uhr wird aus dem präsentierten Angebot ausgewählt und in einen sogenannten Warenkorb gelegt. ­Anschliessend wird die Bestellung online übermittelt und die Uhr z. B. mit Kreditkarte bezahlt.

Aufgabe 5: Antwort abhängig vom Verlauf der Diskussion in der Klasse

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Aufgaben 1 bis 3: Individuelle Antworten. Wichtig ist die Erfahrung, dass ein relativ schlecht geschützter Raum völlig selbstverständlich benützt wird.

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Aufgabe 1

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Aufgabe 2: Antwort abhängig vom Verlauf der Diskussion in der Klasse

Seite 12

Aufgabe 1

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Aufgabe 2: individuelle Antworten

Aufgabe 3: Beide Zahlungsarten stellen sicher, dass die Händler das Geld erhalten.

Aufgabe 4: virtuelle Konten, z. B. PayPal

Aufgabe 5: Dauerauftrag, LSV

Aufgabe 6: individuelle Antworten

Aufgabe 7: Barzahlung

Was wäre, wenn …? Der Händler erleidet Wettbewerbsnachteile.

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Aufgabe 1: Im Zentrum stehen Bedürfnisse (Unabhängigkeit, Auftrittszeiten, Transportbedürfnis usw.) und Angebote (Eltern, Freunde, Miete, Carsharing).

Aufgabe 2: individuelle Antwort, müsste eigentlich negativ ausfallen

Aufgabe 3: Höchstens bei den monatlichen Zahlungen an die Bandmitglieder. Diese benötigen das Geld aber dringend für Unterhalt und Rückstellungen.

Aufgabe 4: Transporte durch Freunde, Eltern; Miete, Carsharing.

Aufgabe 5: individuelle Antwort

Was wäre, wenn ...?: Der Kauf ist das kleinere Problem als der teure Unterhalt.

Impressum

Didaktisches Konzept und Umsetzung:
LerNetz AG – Netzwerk für interaktive Lernmedien,
Bern und Zürich

Projektleitung PostFinance AG:
Stephan Wüthrich und Laurence Kauter, Bern

Projektleitung LerNetz:
Raphael Wild, Pamela Aeschlimann

Autor:
Werner Kolb, Dürnten

Illustrationen:
Amadeus Waltenspühl, Luzern

Layout und Satz:
Wiggenhauser & Woodtli GmbH, Benken ZH

Lehrmittel zu beziehen bei:

PostDoc Schulservice

Postfach 32

3097 Liebefeld

postdoc@post.ch

www.post.ch/postdoc

Die Online-Lernplattform MoneyFit ist auffindbar
unter: moneyfit.postfinance.ch

Rückmeldungen zum Lehrmittel: moneyfit@postfinance.ch

1. Auflage 2015

© PostFinance AG

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